Einsatzstatistik 2017

Das Jahr 2017 liegt nun hinter uns, somit wird es auch für uns wieder Zeit einen Rückblick zu wagen.
Aufgrund von teilweise sehr außergewöhnlichen Wetterlagen, sind die nun folgenden Statistiken etwas ungenauer als gewöhnlich. Diese statistischen Bereinigungen waren jedoch unsererseits erforderlich, um das Einsatzbild nicht zu verfälschen. Beispielhaft sei hier nur der Sturm Xavier genannt, welcher innerhalb von sehr kurzer Zeit zu einem massiven Einsatzaufkommen sorgte.

Genug der einleitenden Worte, ich möchte den folgenden Bericht wieder mit den eigentlich einzig entscheiden Zahlen beginnen. Im Jahr 2017 kam leider für 7 Menschen unsere Hilfe zu spät, demgegenüber stehen 8 Personen welche wir aus akut lebensbedrohenden Zwangslagen retten konnten.

Insgesamt rückte der Löschzug 1 der Angermünder Feuerwehr 151-mal zu den verschiedensten Einsätzen aus.



Dabei entfielen außergewöhnlich viele Einsätze auf den Oktober, welcher mit insgesamt 36 Alarmen der einsatzintensivste Monat war.

Ebenso deutlich hat sich das Einsatzaufkommen in die Tagesstunden verlagert, hierbei mussten wir in der Zeit von 06:00 bis 18:00 Uhr ganze 105-mal ausrücken. Dies widerspricht dem eigentlichen Durchschnitt der Vorjahre, hier hielt sich das Einsatzaufkommen nahezu die Waage, mit einem Überhang zu den Tagesstunden.

 

Noch deutlicher fiel der Unterschied zwischen den Brand- und Hilfeleistungseinsätzen aus. Es wird ganz deutlich, dass wir unserer eigentlichen Aufgabe (der Bandbekämpfung) immer seltener nachkommen müssen. Wohin gehend die Einsätze zur Hilfeleistung deutlich anstiegen. Leider entfielen hierbei allein 9 Einsätze auf schwere Verkehrsunfälle mit dem Stichwort H:VU Klemm. Insgesamt mussten wir 28-mal Verkehrsunfallbedingt ausrücken. Somit sind diese Einsätze weiterhin ansteigend. Mit 11 Einsätzen zu Türnotöffnungen liegen wir jedoch im Jahresvergleich weiterhin im normalen Durchschnitt. Besonderer Bedeutung kommen 3 Gefahrguteinsätze bei, diese Einsätze sind naturgemäß sehr Zeit-, Personal- und Materialintensiv. So verwundert es auch nicht, dass hier der zeitlich längste Einsatz 2017 zu finden ist.

Im Jahr 2017 betrug die durchschnittliche Einsatzstärke des Löschzuges 1 leider nur 9 Einsatzkräfte, bei einer durchschnittlichen Einsatzdauer von 88 Minuten pro Einsatz belaufen sich die abgearbeiteten Einsatzstunden auf 179 h.

Auch für das Jahr 2018 könnt ihr euch auf uns verlassen, 365 Tage lang. Falls ihr euch jedoch überlegen solltet uns ebenfalls zu unterstützen, jede helfende Hand ist herzlich willkommen.
Besucht uns doch einfach mal unverbindlich im Gerätehaus. Wir treffen uns dort jede Woche am Donnerstag zu 19 Uhr.

 

Frohes Fest

Das Jahr 2017 neigt sich nun langsam dem Ende entgegen.

Doch bevor wir zurückblicken, möchte ich einen kleinen Ausblick auf 2018 werfen. Es wird sich einiges ändern, so werden zukünftig nicht nur die Einsätze des Löschzuges 1 veröffentlicht, sondern aller Löschzüge und -gruppen. Es wird aber auch viel gleichbleibend, z.B. unsere traditionellen Trödelmärkte. In diesem Sinne wünsche ich euch allen frohe und besinnliche Weihnachten und passt auf die Kerzen am Baum auf.

Spaß muss sein

Am Dienstabend des 10.08.2017 haben wir uns etwas Spaß gegönnt.
Wir verlegten unsere Aus- und Weiterbildung an den Strand des Wolletzsees. Doch vor dem Spaß kommt der Schweis.
So mussten wir erst eine Wasserführung über lange Wegestrecken aufbauen. Letztlich kamen 3 Feuerwehrkreiselpumpen zum Einsatz und wir konnten uns bei sehr schönem Wetter in den Abendstunden etwas Abkühlen.

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360 Grad und es wird noch heißer



Im Februar und März 2017 ist uns der nächste gewaltige Steinwurf gelungen.

Dank der hervorragenden Dienstleistungen der Mitarbeiter von Immomento.de entstand in dieser Zeit das außergewöhnliche Projekt 360°. So wurden unsere Fahrzeuge, das Gerätehaus, Einsatz- und Nachwuchskräfte aus unseren Reihen in einer speziellen Fototechnik abgelichtet und als Ergebnis seht ihr nun eine weltweit einmalige 360-Grad-Tour durch eine Feuerwehr.
Mit dieser VR-fähigen Fototour sollen natürlich auch junge Menschen für die Tätigkeit in unserer freiwilligen Wehr begeistert werden. Da die Motivationsmöglichkeiten zum freiwilligen Dienst generell ein heißes Thema sind, ergänzt diese Photoshow wunderbar unsere Nachwuchsgewinnung ein.

Doch Bilder sagen mehr wie 100 Worte. Hier geht es zur Photoshow, viel Spaß beim Erkunden.

Indienststellung TLF 4000

Am gestrigen Tage wurde unser neustes Fahrzeug nicht nur offiziell an den Löschzug 1 der Angermünder Feuerwehr übergeben,
sondern gleichzeitig von den Kameraden in Dienst gestellt.
Hierbei handelt es sich um ein TLF 4000 ST der Firma Gimaex, auf MAN Fahrgestell.

Das Tanklöschfahrzeug wird primär zur Brandbekämpfung in der Kernstadt und den Ortsteilen Angermünde eingesetzt werden.
Es verfügt neben einem Monitor auch über einen vorwärtsgerichteten Sprühbalken und wird uns somit auch bei
Flächenbrenden gute Dienste leisten.

Der Artikel der Märkischen Oderzeitung

 

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Gesetzesänderung zur Rettungsgasse

Am 14.12.2016 hat der Bundesrat eine Änderung der StVO beschlossen, diese verpflichtet erstmalig auch auf Deutschen Autobahnen zur Bildung einer Rettungsgasse.
Was in unseren Nachbarländern teilweise schon seit Jahren verpflichtend ist, wird nun also auch im kommenden Jahr bei uns umgesetzt.
Zukünftig ist bereits bei stockendem und zähfließenden Verkehr die Rettungsgasse zu bilden und somit den Rettungskräften ein zügiges und behinderungsfreies Vorrankommen zu ermöglichen.

Wie die Rettungsgasse idealerweise aussieht und funktioniert, ist in diesem Video erklärt:

10. Trödelmarkt der Angermünder Feuerwehr

Am 04.09.2016 veranstalteten wir den Trödelmarkt der Angermünder Feuerwehr, nun bereits zum 10ten mal.
Diese Veranstaltung hat zweimal im Jahr einen festen Platz in unserem Kalender. Dieses mal jedoch, fiel auch ein Tag der offenen Tür, bei der Luftrettungsstation der DRF auf diesen Tag. Die fleissigen Hände unserer Feuerwehrkameraden zeigen sich abgekämpft aber tief beeindruckt. Wir haben uns einen regen Besucherstrohm erhofft, aber letztendlich brachten uns die vielen Füße, die am heutigen Tage den Weg in den Nordring gefunden haben, fast an den Rand der Erschöpfung. Der zehnte Trödelmarkt der Angermünder Feuerwehr, war nicht nur ein absolut überwältigender Erfolg, es wurden auch etliche Rekorde gebrochen. Ein paar Zahlen möchten wir euch nicht vorenthalten. Wir konnten ~3.000 Besucher begrüßen, welche 1.200 Brötchen verzehrten. Bereits um 12:00 Uhr mussten wir die gegrillten Steaks von der Karte streichen, nachdem 200 an die Hungrigen verteilt wurden, letztlich wechselten auch 800 Bratwürste, 5 kg Leberkäse und 7 kg Jagdwurst den Besitzer. Unsere 50zig selbstgebackenen Kuchen fanden ebenfalls reißenden Absatz, hierfür möchten wir uns bei allen Bäckerinnen und Bäcker herzlich bedanken.

Liebe Gäste Ihr habt uns alle tief beeindruckt.

Wir möchten uns bei den fleissigen Helfern, ganz besonders bei den 50zig Standbetreibern (die diese Veranstaltung letztlich erst möglich machen), bei den Kräften der befreundeten BOS Organisationen, wie dem THW OV Prenzlau, der SEE des Katastrophenschutzes Angermünde, den Rettungsfliegern des Christoph 64 - Angermünde bedanken. Ihr habt mit eurer Zeit ebenfalls maßgeblichen Anteil an diesem beeindruckendem Erfolg.

Abschließend wagen wir noch einen kleinen Blick in die Zukunft und hoffen auf einen ähnlich regen Besucherstrohm am kommenden 11. Trödelmarkt im April nächsten Jahres.

Danke!


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Ein schmerzender Verlust

Am 06.08.2016 hat unser Kamerad Udo Rachow für immer seine Augen geschlossen.
Er verschied viel zu früh im Alter von 56 Jahren, nach schwerer Krankheit.
Udo war 34 Jahre Mitglied im Löschzug 1 und somit ein absolutes „Urgestein“.
Sein Frohsinn und seine Scherze werden uns allen fehlen. Udo übte zuletzt seinen Dienst als Maschinist aus, seinen Erfahrungsschatz teile er gern mit jüngeren Kameraden.
Er stellte eine Säule im Löschzug dar, niemals schreckte er zurück seine Meinung offen zu sagen und auch gegen Widerstände zu verteidigen.
Sein Verlust reist ein tiefes Loch in unsere Herzen. Wir möchten auch auf diesem Wege den Angehörigen unser tiefstes Mitgefühl bekunden.
Mit dem legendärem Funkspruch „Die einz-fümpf-und-pfümzig meldet sich ab.“ möchten wir an seinen Humor erinnern. Möge er uns durch diese schwere Zeit helfen.

Die Beisetzung findet am 18.08. um 14:00 Uhr auf dem Friedhof in Angermünde statt.
Wir bitten im Sinne der Angehörigen von Beileidsbekundungen am Grab abzusehen.

Vom Hobby zum Hobby

Manchmal findet man über Umwege neue Interessen, so ging erging es auch zwei unserer Kameraden. Durch unseren regelmäßig stattfindenen „Trödelmarkt der Angermünder Feuerwehr“, haben Steffen Hoppe und Michael Drange ein neues Hobby gefunden.
Sie sind nun schon fast regelmäßig auch auf überregionalen Trödelmärkten zu finden und verkaufen dort Sachen um unsere Löschzugkasse aufzubessern.
So das letztemal am 22.05. geschehen, dort besuchten die beiden Frühaufsteher den Trödelmark am Mauerpark in Berlin. Von 07 bis 18 Uhr haben sie dort, die von unseren Mitgliedern gespendeten und gesammelten Sachen an den Mann (und Frau) gebracht.

Neben dem Trödelspaß brachten die beiden noch 140,- € mit nach Hause.
Dieses Geld fließt direkt in unsere Löschzugkasse, aus dieser werden anschließend gesonderte Dinge wie z.B.: die Heißbrandausbildung unserer Atemschutzgeräteträger im Brandübungshaus Lemgo finanziert.

 

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Frauentag

Zum gestrigen Weltfrauentag am 8. März gab es vielerlei Aktionen wie verteilte Rosen oder Rabatte für Frauen. Doch die wenigsten wissen von dieser Katastrophe vor über 100 Jahren, die dazu beitrug, die Frauenrechte zu stärken, denen man sich an diesem Internationalen Frauentag widmet.

Am 25. März 1911 kommt es in New York in der Textilfabrik Triangle Shirtwaist Factory zu einer verheerenden Brandkatastrophe. Das Feuer bricht aus und frisst sich rasch durch die Stoffreste. Doch die 500 Textilarbeiterinnen, zum Großteil junge Frauen unter 20 Jahren, können nicht fliehen, da die Türen während der Arbeitszeiten verschlossen sind - aus Schutz vor Diebstahl. Einige können sich über das Dach im 10. Stock oder die Fahrstühle retten. Doch die Leitern der angeeilten Feuerwehr reichen nur bis zum 6. Stock, so dass sich viele Frauen in den oberen Etagen in den Tod stürzen, direkt in die Menge der Schaulustigen. Nach dem Feuer werden die Leichen von 146 jungen Frauen gefunden.

Nach diesem erschütternden Ereignis bildete sich die Union der Internationalen Textilarbeiterinnen und die US-Regierung fühlte sich endlich berufen Gesetze zu erlassen, die Frauen zu besseren Arbeitsbedingungen verhelfen. Bereits 1910 hatte sich die deutsche Sozialistin Clara Zetkin für die Einführung eines internationalen Frauentages eingesetzt. Ein Jahr später fand dieser erstmals in Deutschland, Österreich, Schweiz und Dänemark statt, indem Millionen Frauen für Wahlrecht und Gleichberechtigung auf die Straße gingen. Seit 1921 steht der 8. März nun weltweit im Zeichen der Frau - denn für Chancengleichheit müssen wir heute immer noch einstehen. 

 

Mit tiefem Mitgefühl

Viel zu früh wurde ein treuer Ehemann, liebevoller Vater
und verantwortungsbewusster Kamerad aus dem Leben gerissen.
Nach kurzer und schwerer Krankheit verschied am 03.03.
unser stellvertretender Stadtbrandmeister Mario Gödke.
Er hinterlässt ein erhebliches Loch in unseren Reihen und Herzen.
Wir wünschen seinen Angehörigen die Kraft, diese schwere Zeit durchzustehen
und drücken auch auf diesem Wege unser tiefstes Beileid kund.

Hab Dank für deine Zeit, hab Dank für deine Freundlichkeit.
Für die Arbeit deiner Hände, für den Mut, der Widerstände. Hab Dank für deine Zeit!

Einsatzstatistik 2015

Es wird Zeit auf das Einsatzjahr 2015 zurückzublicken.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich der Trend zu den technischen Hilfeleistungen als
Hauptaufgabe der Feuerwehr, leider weiterhin fortsetzt.
Doch dazu später mehr.

Im Einsatzjahr 2015 leisteten die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges 1,
der Angermünder Feuerwehr insgesamt 147 Einsatzstunden. Bei einer durchschnittlichen
Einsatzstärke von 12 Einsatzkräften, ergibt sich somit eine durchschnittliche Einsatzdauer
von 79 Minuten.

Wie in den vorausgegangenen Einsatzjahren, lag auch im Jahr 2015 der Schwerpunkt
der Einsätze bei den technischen Hilfeleistungen. So mussten die Kräfte des Löschzuges 1
86 mal ausrücken, um z.B. Personen aus Zwangslagen zu befreien, Öl Spuren zu beseitigen,
oder Gaslecks zu schließen.
Ein deutlicher Anstieg des Einsatzaufkommens, war im Jahr 2015 durch eine erhebliche Anzahl
von Verkehrsunfällen zu verzeichnen. 26 mal musste die Feuerwehr deswegen ausrücken.

Zum Zwecke der Brandbekämpfung rückten unsere Blauröcke ganze 26 mal aus.
Dies spiegelt sich auch in der Nutzung der Fahrzeuge wieder. Erneut bewies sich unser
Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16) als Arbeitstier und kam 70 mal zum Einsatz.

Rückblickend stellten die Einsätze 018/15023/15 und 074/15 als besonders fordernd
für Mensch und Material heraus.

Im Einsatzjahr 2015 kam leider für 2 Personen jegliche Hilfe zu spät, dem gegenüber
stehen jedoch 19 gerettete Personen. Somit können wir das zurückliegende Jahr als
fordernd, aber erfolgreich verbuchen.

Doch das Jahr 2015 war für uns nicht nur durch Einsätze geprägt.
Gern erinnern wir uns an einige erfreuliche Dinge.
So ging am 01.01.2015 unsere neue Heimseite in das Internet.
Wir feierten unseren 150 jährigen Geburtstag und konnten über die BB-Radio
Aktion "Sünde in Angermünde" eine großzügige Spende für unsere Jugendfeuerwehr
verbuchen. Wir möchten uns abermals bei allen Angermündern Bedanken, die dies
ermöglicht haben. 

Nicht zu vergessen die Indienststellung des Christop 64, die Zusammenarbeit
mit den fliegenden Rettern der DRF ist absolut positiv und soll natürlich, wie auch
die Zusammenarbeit mit allen anderen Rettungsdiensten und der Polizei nicht
unerwähnt bleiben soll. In diesem Sinne Danke und auf ein ruhiges Jahr 2016.

 

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Neues zur Rauchmelderpflicht

Gestern haben wir uns zu einer Aufklärung bezüglich der Rauchmelderpflicht
genötigt gesehen und heute gibt es hierzu bereits weitere Neuigkeiten.

Am 01.Juli tritt eine neue Brandenburgische Bauordnung in Kraft.
Diese Regelt auch erstmalig die Rauchmelderpflicht in unserem Land.
Somit gehört Brandenburg zu den letzten beiden Bundesländern, welche einen Einbau dieser Warngeräte noch nicht gesetzlich geregelt haben.

Dabei ist der Einbau solcher Geräte absolut sinnvoll und Lebensrettend.
Diese Rauchmelder sind seit Jahren auf dem Markt erhältlich.
Schätzungsweise 500 Menschen verlieren jährlich bei Bränden ihr Leben.

70% werden dabei im Schlaf überrascht. In 90% der Brandtoten, sind es
auch nicht die Flammen die Todesursächlich sind, sondern der Brandrauch.
Dies allein, sollte schon Grund genug sein um Rauchmelder nachzurüsten.

Nach der neuen Bauordnung sind nun Neubauten verbindlich ab dem
01.Juli mit Rauchmeldern auszurüsten.
Bei bestehenden Gebäuden, gibt es Übergangsfristen. Diese gelten
bis zum 31.12.2020 und müssen spätestens zu diesem Zeitpunkt
nachgerüstet sein.
Die Bauordnung sieht ab dem Inkrafttreten auch Kontrollmöglichkeiten
vor, diese werden jedoch nicht von der Feuerwehr sondern von der
Bauaufsicht durchgeführt.

Auch bei Fehlalarmen muss man sich keine Sorgen machen.
Rauchmelder alarmieren nur in den Raum hinein, dies bedeutet
sie warnen nur in einem begrenzten Umfang, die Feuerwehr
wird nicht automatisch mitalarmiert und somit entstehen bei
Fehlalarmen auch keine gesonderten Kosten durch einen
Feuerwehreinsatz.

Hier noch ein paar weitere Informationsquellen:

Unser gestriger Artikel zum "Trickbetrug"
Hinweise des Versicherungsverbandes


aktueller Trickbetrug

Im Moment häufen sich Meldungen, dass Feuerwehrleute unterwegs seien
um vorhandene Rauchmelder zu überprüfen.

Zu diesem Sachverhalt, sehen wir uns nun gezwungen Stellung zu nehmen.
Diese Ankündigung stellt einen neuen Trickbetrug dar und zielt ausschließlich
darauf ab, Zugang zu einer Wohnung zu bekommen um dort vermutlich
Diebstahlshandlungen durchzuführen.

Wir raten jedem Betroffenen keinen telefonischem Termin zuzustimmen,
bzw. das Telefonat sofort zu beenden. Bitte gewähren Sie keinem unter 
diesem Vorwand Zugang zu Ihrer Wohnung. Melden Sie diesen Vorgang
der Polizei unter der Notrufnummer 110.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Es gibt derzeit in Brandenburg
(leider) keine gesetzliche Rauchmelderpflicht. Weiterhin zählt es nicht
zu den Aufgaben der Feuerwehr diese Rauchmelder zu überprüfen.
Rauchmelder sind sinnvoll und retten Leben, dass diese Sachverhalte
nun missbraucht werden um eine perfide Betrugsmasche durchzuziehen,
ist Verachtungswürdig, daher möchten wir zur Aufklärung beitragen
und bitten diese Informationen möglichst weiter zuleiten.

Weitere Informationen zu der Rauchmelderpflicht:
Eine Rauchmelderpflicht ist für Brandenburg zwar angedacht,
allerdings nocht nicht in Kraft getreten. Diese Rauchmelderpflicht
findet Ihr in der aktuellen Bauordung des Landes Brandenburg.

Alle weiteren Informationen zum Thema Rauchmelder gibt es HIER

BB RADIO-HörerHelden 2015

Fast zum Jahresende können wir noch etwas absolut erfreuliches vermelden.
Bereits am 05.12.2015 gab es ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für unsere Wehr.

So wurden unsere Jugendwarte Veronika und Olaf Fleske von BB-Radio zur Verleihungsveranstaltung
in das Schloss Diedersdorf eingeladen. Sie repräsentierten somit, mit einigen weiteren Nominierten
die vielen Tausenden Ehrenamtsträgern aus unserem Bundesland.
Auch wenn unsere Kameraden nicht unter den 3 Gewinnern des BB Radio HörerHelden Award 2015
zu finden sind, ist dies nicht nur durch die persönlichen Grußworte von unserem Ministerpräsidenten
eine besondere Ehrung. Auch Benni und das anwesende Team von BB Radio haben sich erneut
für die schönen Tage in Angermünde (siehe Sünde in Angermünde) bedankt.

Dies stellt also nicht nur eine besondere Danksagung und Würdigung für das Engagement an unsere
beiden Kameraden, sondern zudem noch eine besondere Ehrung für unsere Wehr dar.

Danke liebes Team von BB Radio.

Entstehung eines Wohnungsbrandes

Das Internet bringt die eine oder ander Kuriosität mit sich,
so auch dieses Video aus Japan. Hier sieht man die Entstehung eines Wohnungsbrandes.
Zugegeben der junge Mann hat aber auch alles falsch gemacht, was man in dieser Situation
falsch zu machen ging. Bitte nehmt euch daran kein Beispiel, bringt euch rechtzeitig in Sicherheit
UND ruft schnellstmöglich die Feuerwehr über die 112 an.

Wie groß der Schaden ausfiel, bzw. ob es den Bewohnern gelang das Feuer zu löschen ist leider
nicht bekannt.

 

Christoph 64

Am 01.08.2015 übernahm der Rettungshubschauber Christoph 64 (RTH 64) offiziell seinen Einsatzbetrieb, an der neuen Luftrettungsstation Angermünde.
Dies wurde durch einen Tag der offenen Tür gefeiert.
Allen die keine Gelegenheit hatten sich über dieses Rettungsmittel zu informieren, können wir nun ein Video präsentieren.
Wir bedanken uns bei Herrn D. Fritz für die Bereitstellung dieses Videos.

Der Christoph 64 wird von der DRF betrieben und war bereits am ersten Wochenende äußerst Einsatzreich belastet.
Mit der Dienstübernahme dieses Hubschraubers, wurde die notärztliche Versorung signifikant gesteigert.
In der Zeit vom Sonnenauf- bis Sonnenuntergang wird er von nun an über dem Himmel Angermündes zu sehen sein.

Wir wünschen der Besatzung allzeit guten Flug, kommt immer gut Heim.

150ig Jahre Angermünder Feuerwehr

 

 

Im Jahr 1865 gingen einige mutige Männer einen visionären Schritt, dieser kleine Schritt war ein Quantensprung für Angermünde und sollte schnell
Nachfolger in der ganzen Uckermark finden.
Diese Männer gründeten im besagten Jahr die erste Freiwillige Feuerwehr in der Uckermark. Somit gehört die Angermünder Wehr mit zu den ältesten Feuerwehren in ganz Brandenburg.
Um diesen mutigen Schritt zu feiern und die unzähligen Kameraden, welche seit 150ig Jahren ihren selbtslosen Dienst an unserer Stadt und
ihrer Bevölkerung leisten zu ehren, wurde der 20.06.2015 mit einem großen Festumzug begangen.

Für uns als aktive Generation war es ein besonderes Erlebnis und definitiv ein Highlight diesen Tag begleiten und mitgestalten zu können.
Viele Nerven und Schweiß wurden in die Planungen und die Vorbereitungen dieses Festtages gesteckt.
Wir möchten uns bei allen Gästen, Unterstützern und Helfern bedanken die uns dieses Erlebnis mit ermöglicht haben.

Ganz besonderer Dank geht an:
Die Feuerwehren Parstein, Hohensaaten, Oderberg, Gellmersdorf, Welsow, Zerpenschleuse, Schönow, Günterberg und Greiffenberg.
Das Feuerwehrmuseum Kunow und die Arbeitsgemeinschaft Feuerwehrhistorik Pasewalk. Welche uns mit Technik und Fahrzeugen aktiv unterstützten.

Das THW Prenzlau und die SG Bevölkerungsschutz des LK Barnim.
Dem Köstümverleih Anette Albert, der Firma S-Gard, UM-Fleisch und Wild GmbH, Frau Certa, Fahrschule Boeck
die Firmen Pohling, BTL und GBS.

Sowie ganz herzlichen Dank an Bernd Winkler, welcher uns moderatorisch durch den Tag führte.

 

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Es wird Zeit zu beichten!



Liebe Angermünder,

am 25.03.2015 braucht Benni genau EUCH und wir auch.
BB - Radio startet auf dem Angermünder Marktplatz eine geniale Aktion um unsere Jugendfeuerwehr zu unterstützen.
Benni ist zu einer unkonventionellen "Erziehungsmaßnahme" von seinem Chef verdonnert worden.
Er wird am nächsten Mittwoch zwischen 06 - 14 Uhr an einem Kran in luftiger Höhe hängend auf die Beichte von 250 Angermündern warten.

Bekommen wir diese Anzahl zusammen, spendet BB - Radio stolze 500,- € an unsere Jugendfeuerwehr.
Als weiteren kleinen Anreiz zum Beichten, hat jeder Sünder die Chance auf einen Gewinn von 250,- €.
Sollten jedoch keine 250 Beichten zusammenkommen, muss der arme Benni die ganze Nacht im Korb hängend am Kran verbringen.
Bitte tut Ihm und uns das nicht an, sondern erscheint recht zahlreich.

Gebeichtet werden darf quasi alles, sogar die ganz kleinen Jugendsünden.
Weitere Informationen zu diesem Event findet ihr im LINK.

Verkehrsunfallstatistik der Polizeidirektion Nord

Am heutigen Tag stellten der stellvertretende Leiter der Polizeidirektion, Jörg Müller, sowie der Leiter der Verkehrspolizei der Polizeidirektion, Frank Schiermeister,
die Verkehrsunfallstatistik des Vorjahres vor.

Im Jahr 2014 wurden im Bereich der Polizeidirektion Nord insgesamt 12.896 Verkehrsunfälle registriert. Das sind 1,4% weniger als im Jahr 2013 (13.073 VU).
Bei davon insgesamt 1.383 Verkehrsunfällen wurden insgesamt 1.726 Personen verletzt, 50 weniger als im Vorjahr.
Zugleich stieg aber aus bislang ungeklärten Gründen die Anzahl der Unfalltoten von 21 auf 32 und erreichte damit nach fünfjährigem Rückgang wieder das Niveau von 2010.

Damit liegt das Risiko, an einem Verkehrsunfall beteiligt zu sein, in der Direktion Nord sowohl über dem Landes- als auch dem Bundesdurchschnitt.
Auch das Risiko, dabei verletzt zu werden, liegt in den drei nordwestlichen Kreisen Brandenburgs über dem Landesdurchschnitt, aber unter dem Bundesdurchschnitt.

Im Einzelnen ereigneten sich u.a. 2.722 Wildunfälle (2013: 3.012 VU), 1.980 Unfälle infolge ungenügenden Abstandes (2.205), 930 Unfälle
aufgrund zu hoher Geschwindigkeit (1.301), 867 Unfälle wegen Vorfahrtfehlern (880) und 327 Unfälle wegen Fehlern beim Überholen (339).

Unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss wurden 197 Verkehrsunfälle verursacht, 14 mehr als 2013. Zugleich wurden 885 Fahrten (2013: 748) unter
Alkohol- und/oder Drogeneinfluss ohne Unfall festgestellt und geahndet.

Dazu Leitender Polizeidirektor Jörg Müller: „In der Betrachtung des Unfallgeschehens der letzten zehn Jahre kann für die Direktion Nord festgestellt werden,
dass sich die Sicherheit auf unseren Straßen deutlich gebessert hat. Weniger Verkehrsunfälle als 2014 hatten wir nur im Jahr 2011 zu verzeichnen.
Hierzu haben auch unsere polizeilichen Maßnahmen mit beigetragen. Deshalb werden wir an ihnen zur weiteren Erhöhung der
Verkehrssicherheit auf unseren Straßen festhalten.“

Bei der Bekämpfung der Hauptunfallursachen ahndeten die Beamten der Verkehrspolizei sowie der Inspektionen zudem
270.226 Geschwindigkeitsüberschreitungen, 3.204 Fahrten ohne Helm oder Gurt, 2.846 Vorfahrt-, Abstands- oder Überholverstöße
und 1.677 Fälle der Handynutzung ohne Freisprecheinrichtung.
Von 9.588 kontrollierten Fahrzeugen im gewerblichen Personen- und Güterverkehr mussten 4.174 beanstandet werden. Festgestellt wurden
insgesamt 5.353 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, technische Mängel und Ladungsmängel, so dass in 359 Fällen die Weiterfahrt
untersagt werden musste.

Im Landkreis Oberhavel ereigneten sich 5.738 Verkehrsunfälle (Vorjahr: 5.814), im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ereigneten sich 3.199 (3.323)
und im Landkreis Prignitz 2.592 (2.582) Verkehrsunfälle.

 

 

(Quelle: NonstopNews, Symbolfoto)

Ausstellung im Rathaus

Anlässlich des 150ig jährigen Bestehens unserer Wehr, wurde am gestrigen Tag eine
Sonderausstellung zur Feuerwehr im Angermünder Rathaus eröffnet.
Ab heute ist diese öffentlich zugänglich. Diese Ausstellung zeigt viele Exponate
aus den unterschiedlichen zeitlichen Epochen unserer Feuerwehr.

Schaut sie euch doch einfach unverbindlich und natürlich kostenlos im Rathaus an.
Weitere Informationen findet ihr im Link.

Bewegte Bilder

Wir haben wieder ein wenig im Archiv gestöbert und etwas äußerst seltenes gefunden.

Am 30.10.2002 kam es zu einem Brandausbruch in der Gaststätte "Aktivist".
Im Zuges des Feuers, brandte das Gebäude komplett nieder.

Die ersten Minuten des Einsatzes wurden damals von einem Kamera-Team des TV AL gefilmt.

Grundausbildung 2015

Am 10.01.2015 begann die diesjährige Grundausbildung, für die Feuerwehr Angermünde.
Dabei wird die Ausbildung Löschzug übergreifend zentral bei dem Löschzug 1 durchgeführt.
An dem Ausbildungsjahrgang 2015 nehmen derzeit 20 Feuerwehranwärterinnen / -anwärter teil.
Bei den Teilnehmern, sind wir froh 10 Kameradin und Kameraden aus den Jugendabteilungen übernehmen zu können.

Im Zuge der Ausbildung werden sie von 1 Ausbilder sowie 5 Hilfsausbildern zum Truppmann ausgebildet.
Das Deutsche Rote Kreuz übernimmt hierbei mit einer Ausbilderin, den 16 stündigen Erste-Hilfe-Lehrgang.
Dieser ist ein wichtiger Bestandteil der Grundausbildung.

Die Grundausbildung befähigt sie in Verbindung mit den jeweiligen Standortausbildungen, zur Brandbekämpfung sowie, zur einfachen technischen Hilfeleistung.
Hierbei lernen die Feuerwehranwärterinnen und -anwärter ebenso wichtige Grundlagen, für ihre weiterführenden Ausbildungen, z. B. Atemschutz oder Funk. 

Wir heißen alle neuen Kameradin/en auf diesem Wege ebenfalls Herzlich willkommen.

 




 

Was macht die Feuerwehr?

Eine Dokumentation aus Baden-Württemberg:

Auch wenn diese Dokumentation nicht zu 100% auf Brandenburg übertragbar ist,
steckt doch viel vergleichbares da drin.

Der SWR hat dies bereits am 19.09.2014 veröffentlicht.
Es gibt einen schönen und interessanten Einblick in das Tätigkeitsfeld der Freiwilligen Feuerwehren.

Hier geht es zum original Beitrag des SWR.

Feuerwehrdienst

Am letzten Wochenende begann die Grundausbildung 2015.
Doch was bedeutet es eigentlich in einer freiwilligen Feuerwehr, den Dienst an der Allgemeinheit zu leisten?

Diese Tätigkeiten, Rechte und Pflichten sind in Bundesländerspezifischen Gesetzen geregelt.
Für uns gilt somit das "Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz des Landes Brandenburg"

In aktive Einsatzabteilung der Feuerwehr kann nur aufgenommen werden, wer

  • das 16. Lebensjahr vollendet hat,
  • den gesundheitlichen Anforderungen des Feuerwehrdienstes gewachsen ist, 
  • nicht das Recht verloren hat, öffentliche Ämter zu bekleiden, 
  • nicht vorbestraft ist.

Mit dem Eintritt in die Feuerwehr werden folgende Verpflichtungen eingegangen:

  • Am Dienst regelmäßig und pünktlich teilzunehmen,
  • bei Alarm unverzüglich einzurücken,
  • den dienstlichen Anweisungen der Vorgesetzten nachzukommen,
  • sich anderen Feuerwehrangehörigen gegenüber kameradschaftlich zu verhalten,
  • Ausbildungs- und Unfallverhütungsvorschriften zu beachten,
  • Ausrüstung, Fahrzeuge, Geräte und Einrichtungen pfleglich zu behandeln.

Etwas schwieriger sind die geistig und körperlichen Anforderungen, an die Einsatzkraft. Insbesondere bei Brandeinsätzen können
die körperlichen Belastungen schnell die individuellen Leistungsgrenzen übersteigen.

Daher sind die gesundheitlichen Anforderungen an aktive Feuerwehrleute sind sehr hoch.
Insbesondere müssen Feuerwehrangehörige atemschutztauglich sein, was durch ein ärztliches Attest zu bestätigen ist.
Dieses Attest, ist spätestens alle drei Jahre durch einen kompletten Körpercheck zu überprüfen.
Weiterhin muss jeder ausgebildete Atemschutzgeräteträger jährlich seine Leistungsfähigkeit im sogenannten
"Käfig" nachzuweisen.

Wie dies abläuft, könnt ihr euch in diesem Video ansehen:

 

TV Werbespot

Dieses Jahr begehen wir unser 150 jähriges Jubiläum.
Grund genug ein wenig in den Archiven zu wühlen.

Bereits 1996 wurde aktiv unsere Öffentlichkeitsarbeit betrieben.
In Kooperation mit TVAL, wurde damals ein Werbespot aus
aktuellen Einsätzen zusammengestellt.

Es ist wirklich überraschend, wie aktuell diese Bilder doch selbst
nach fast 20ig Jahren wirken.

Einsatzstichwörter 2015

Mit dem heutigen Tage, hat die Leitstelle Nord-Ost einen neuen Stichwortkatalog eingeführt.
Somit werden zukünftig alle brandenburger Wehren nach dem gleichen Stichwortkatalog alarmiert.

Diese Umstellung wurde aus harmonisierungs Gründen erforderlich, da sich die 5 integrierten Regionalleitstellen
in Brandenburg untereinander unterstützen und im Störungsfall einer Leitstelle untereinander ersetzen sollen.

Auch wir werden die Alarmierungsstichwörter ab dem heutigem Tage umsetzen.
Welche möglichen Einsätze hinter den jeweiligen Stichwörtern stehen, ist aus den beigefügten
Listen ersichtlich.
Dies betrifft sowohl die Brand- wie auch die Hilfeleistungseinsätze. 

  • StichwoerterB
  • StichwoerterTH




 

Sturm "Elon"

In den Tagen vom 09. bis zum 11.01.2015 zieht ein großes Sturmgebiet über Deutschland hinweg.
So kam es landesweit zu erheblichen Schäden und Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.

Auch der Löschzug 1 blieb hiervon nicht verschont. So mussten die Kameraden bislang bereits 4 mal ausrücken um
Sturmbedingte Einsätze abzuarbeiten.
Weitere Informationen findet ihr hier:

Einsätze LZ 1

MOZ Artikel zum Sturm

Bildergalerie der MOZ

Einsatzstatistik 2014

Rückblickend auf das Jahr 2014 wurden die Einsatzkräfte des Löschzuges 1, der Angermünder Feuerwehr enorm gefordert.
Sie mussten zu insgesamt 138 Alarmen ausrücken.
Dies stellt einen neuen Höchststand seit der Jahrtausendwende dar.

Als besonders belastend, müssen die 62 Einsätze in den Nachtstunden angesehen werden. Die Masse der Einsätze wurden jedoch in der Zeit von 06:00 bis 18:00 Uhr abgearbeitet.
In diesem Zeitrahmen wurde die Wehr zu 76 Einsätzen alarmiert.

Im Jahresschnitt stechen der Juli und der August mit einem besonders hohen Einsatzdurchschnitt hervor.
So entfallen auf den Juni 26 Einsätze und auf den August sogar 29 Alarme. Im krassen Gegenteil steht dabei der November, welcher mit "nur" 3 Einsätzen der Kräfteschonendste Monat im Jahr war.

Auch im Jahr 2014 setzte sich der Trend fort, dass die eigentliche Brandbekämpfung nicht mehr das "Kerngeschäft" der Feuerwehr ist und die technische Hilfeleistung mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.
So mussten wir 56 mal ausrücken um ein Feuer zu bekämfen, jedoch fast doppelt so oft (82 mal) um eine technische Hilfe zu geben um Menschen oder Tiere aus einer Zwangslage zu befreien.
Dies spiegelt sich auch in der Nutzung unserer Fahrzeuge wieder. Am häufigsten wurde auf das Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16) zurückgegriffen. Dieses ist auf die technische Hilfeleistung ausgelegt.
Unsere Drehleiter (DLK 23/12), welche im Januar 2014 an unseren Löschzug übergeben wurde, kam auf 37 Einsätze. Somit wird auch die Bedeutung dieser Beschaffung deutlich.

Mit 22 Einsätzen stellten Verkehrsunfälle die größte Kategorie der technischen Hilfteleistungen dar. Bei den Brandeinsätzen ist diese Gruppe wie im Jahr 2013 durch die Brandmeldeanlagen repräsentiert.
16 mal musste der Löschzug 1 deswegen das Gerätehaus verlassen, erwähnenswert ist die Tatsache, dass es sich bei diesen 16 Alarmen 11 mal um einen Fehlalarm handelte.

Leider konnten wir im Jahr 2014 3 Menschen nicht mehr helfen, diese verstarben noch am Einsatzort.
Denen gegenüber stehen aber 14 Menschen die wir aus lebensbedrohlichen Zwangslagen retten konnten.

Abschließend sei erwähnt, dass die durchschnittliche Einsatzdauer bei 93 Minuten liegt, wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen Einsatzkräften, die freiwillig Ihre Zeit für die Sicherheit in unserer Stadt opfern.

 

  • BvsH
  • EingesetzteAutos
  • Einsatzaufkommen
  • Einsatzzeiten

Alles Neu!

Herzlich willkommen im neuen Gewand.

Mit dem Jahreswechsel 2014 - 2015 ging eine neue und aktuelle Version unserer Heimseite online.

Die jetztige Version löst somit, die seit 2003 betriebene "alte" Seite ab

Somit sind wir nicht nur optisch, sondern auch technisch wieder auf dem neusten Stand.

 

Wir schützen die Heimat, wir schützen das Land,
Vor Flammen, Feuer und loderndem Brand!
Wir schirmen dem Volke sein Hab und Gut,
Wir schützen und helfen mit Schweiße und Blut!

Ob früh oder spät, bei Tag und bei Nacht,
Wir stehen bereit, und halten euch Wacht!
Und alle für einen, ob reich ob arm,
Einer für alle, Arm in Arm.

Nach Ruhm und Ehre wohl keiner hier fragt,
Wir helfen der Heimat mit unsere Tat!
Dem höchsten zur Ehr, dem nächsten zur Wehr,
So dienen wir freudig, ein selbstloses Heer.

 

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