Feuer ist nützlich, solang der Mensch es kontrollieren kann. Es spendet Wärme, Licht und sorgt meist dafür, dass die Kuh etwas schmackhafter wird.
Doch weh uns, der Mensch verliert die Kontrolle, dann zeigen die Flammen ihr hässliches Gesicht und bedrohen nicht nur das Eigentum, sondern auch Leib und Leben.
Für diese Notfälle gibt es die Feuerwehr. Doch Hand aufs Herz man macht sich schon Sorgen um seine Liebsten und natürlich auch um den Haus- und Hofstand und plötzlich kommen auch noch Aliens daher. Hörbar schwer Atmend, ähnlich Darth Vader, schreiend und schiebend kommen sie näher. Dies alles ist ein angsteinflößendes Szenario, beängstigend für jeden Menschen um nicht sogar zu sagen überfordernd. Nun reagiert nicht jeder Mensch gleich, aber es gibt Menschen die anfälliger für Panikreaktionen sind als andere. Kinder und Menschen mit speziellen Bedürfnissen gehören dazu. Sie neigen zu einem Fluchtverhalten und verstecken sich gern in solchen bedrohlichen Situationen. Getreu dem Motto: „sehe ich die Monster nicht, sehen die mich auch nicht.“
Das ist eine normale psychologische Schutzhaltung und die Einsatzkräfte der Feuerwehr können sich in gewissen Punkten, darauf einstellen. Dennoch ist ein solcher Einsatz für beide Seiten eine enorme Herausforderung. Auch aus katastrophalen Ereignissen der Vergangenheit, hier sei an die 14 verstorbenen aus Titisee-Neustadt erinnert, lassen sich Lehren ziehen. Beim Umgang mit geistig behinderten Menschen ist die „Gewöhnung“ sehr wichtig. Diese Personen sind an einen speziellen Tagesablauf, an ihre Betreuer und an ihre Umgebung gewöhnt. Dies alles gibt ihnen Sicherheit, jeder Störfaktor kann Panik auslösen. Daher ist es wichtig, diese Menschen an die Feuerwehr zu gewöhnen, nicht an die einzelne Einsatzkraft, aber an die Uniform und unsere Geräusche. Es ist wichtig ihnen zu erklären: „Wir sind nicht die Monster, wir helfen euch“. Dies haben wir im Zuge einer erweiterten Ausbildung am 03.11.2018 im Wohnheim der Lebenshilfe für Menschen mit geist. Behinderung e.V. in der Klosterstraße zu erreichen versucht. Dabei stand nicht nur die Gewöhnung und ein Verhaltenstraining der Bewohner auf dem Programm, auch unsere Einsatzkräfte konnten viele neue Erfahrungen gewinnen. Nicht nur, dass das Gebäude an sich schon eine harte Nuss darstellt, auch wir müssen uns an die Bewohner gewöhnen. Zudem wurde erstmal ein solcher Einsatz im Zusammenwirken mit der SEE Komponente des Katastrophenschutzes. Hierbei steht SEE für Schnell-Einsatz-Einheit und gehört zur MTF, also zur Medical Task Force. Anglizismen schleichen sich ja immer wieder in die deutsche Sprache ein, aber diesmal klingt es auch noch gut. Für die SEE Angermünde, gilt by the way (ha ich kann das auch) das gleiche wie für die Angermünder Feuerwehr: Neue Gesichter sind immer gern gesehen. Wer also mehr mit Kompressen und Pflastern, als mit C-Rohr und Spreizer anfangen kann…. Wir stellen den Kontakt zur SEE gerne her. Auch auf diesem Wege möchten wir uns bei den Jungs und Mädels in Rot nochmals bedanken, die Zusammenarbeit mit euch ist nicht nur von Professionalität, sondern auch von Humor und Spaß gekennzeichnet (alles zu seiner Zeit versteht sich).

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