LG Schmargendorf

Erste Feuerlöschordnung:
Das Feuerlöschwesen in Schmargendorf kann auf eine über 184 Jahre lange Tradition zurückblicken. Die erste urkundliche Erwähnung („Feuerlöschordnung für das Dorf Schmargendorf im Angermünderschen Kreise / Amt Chorin“) gab es bereits im Jahre 1833, die in dieser Form die Bildung einer Pflichtfeuerwehr in unserer Gemeinde nach sich zog.

Gründung:
Hugo Röwert, der spätere Oberführer, ergriff in Schmargendorf die Initiative eine Freiwillige Feuerwehr ins Leben zu rufen. Später wurden noch zahlreiche Mitstreiter gefunden.
Die Gründung der „Freiwilligen Feuerwehr zu Schmargendorf“ datiert auf den 1. Januar 1914. Im ersten Paragraph der Feuerlöschordnung (vom 01.12.1833) ist folgender Zweck niedergeschrieben:  „Die freiwillige Feuerwehr hat den Zweck, bei einer im Ort und im Löschbehülfsbezirk desselben entstehenden Feuersgefahr löschend und rettend zu wirken“.

Die erste Wehrführung überhaupt bestand aus Wilhelm Urbain (Vorsitzender), Hugo Röwert (Oberführer), Bernhard Riebe (stellvertretender Oberführer), Otto Genrich (Kassierer) und Ernst Pfeiffer (Schriftführer). Im Januar des Gründungsjahres belief sich die Mitgliederzahl auf 22 aktive Mitglieder und einem passiven Mitglied.

 

Die technische Ausstattung der Wehr sowie der Ausrüstung der Kameraden war aus heutiger Sicht bemerkenswert. Laut dem Inventarverzeichnis von 1914 waren folgende Dinge vorhanden: eine „vierrädrige Saugspritze mit Zubehör“ sowie ein „vierrädriger Mannschaftswagen“, ein Dreispänner zur Spritze, 22 Uniformen mit Abzeichen, zwei Oberführer Helme, ein Zugführerhelm, 19 Feuerwehrhelme, 18 einfache Ledergurte mit Schloss, vier Steigergurte, vier Steigerbeile & Ledertaschen, drei Beile & Ledertaschen (Führer), drei Hornpfeifen & Pfeifenketten, drei vernickelte Alarmhupen mit Lederriemen, 100 Statuten und 25 Liederbücher.
Ihre Feuertaufe hatte die gerade gegründete Wehr am 2.September 1914 um 21 Uhr bei einem Scheunenbrand bei L. Duvinage in Schmargendorf zu bestehen.

Etliche Jahre später, nachdem der I. Weltkrieg vorüber war, wurde 1957 erstmals eine Ausrückeordnung erarbeitet. Als Ausrückebereich war „das gesamte Territorium der Gemeinde einschließlich Fluren sowie der Bahnhof Herzsprung und der Ortsteil Rosinthal“ genannt. Nachbarliche Löschhilfe war in Herzsprung und Angermünde zu leisten. Gespanndienst hatte der MTS Stützpunkt mit einem IFA Pionier – bei jedem Alarm und die LPG Schmargendorf – auf Anforderung durch einen Melder, mit einem Pferdegespann.
Am 24. März 1995 wurde die Jugendfeuerwehr Schmargendorf als Nachwuchsorganisation der FF Schmargendorf gegründet. Innerhalb kürzester Zeit präsentierte sie sich der Öffentlichkeit in Schmargendorf sowie im gesamten kreisgebiet und demonstrierte ihr Können.
Eine bedeutende strukturelle Veränderung erlebte die Feuerwehr Schmargendorf mit der Gemeindegebietsreform im Land Brandenburg. Zum 26.10.2003 wurde Schmargendorf in die Stadt Angermünde eingegliedert. Die einst weitestgehend eigenständige Feuerwehr ist nunmehr eine Löschgruppe der Angermünder Feuerwehr. Zusammen mit den Löschgruppen in Herzsprung, Bölkendorf, Neukünkendorf, Gellmersdorf, Crussow und Stolpe bildet Schmargendorf nun den Löschzug 2 der Angermünder Feuerwehr.

Gerätehaus:
Die ersten Ausbauarbeiten wurden in den Jahren 1984 und 1987 (im Rahmen einer Bürgerinitiative wurde der Außenputz aufgebracht von der Wehr durchgeführt.
Im Jahre 1995 erfolgte dann ein Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses. Das zuvor bestehende Gerätehaus wurde komplett abgerissen und von Grund auf, ähnlich den Plänen von 1908, wieder neu aufgebaut.
 
Doch die neu errichtete Wehr erwies sich schon bald als zu klein, sodass 1999 ein Erweiterungsbau geplant wurde. Die Realisierung der Baumaßnahme erfolgte komplett in Eigenleistung durch die Kameraden der Feuerwehr. Entstanden sind in diesem Rahmen ein großer Schulungsraum, Toiletten sowie eine Küche. Die Einweihung konnte im darauffolgenden Jahr gefeiert werden.


Ausrüstung und Fahrzeuge:
Die Wehr wurde 1994 mit neuer Einsatzkleidung für 10 Kameraden ausgestattet. Im Jahr des 80-jährigen Bestehens der Wehr konnte erstmals ein eigenes Einsatzfahrzeug (ein gebrauchtes Tragkraftspritzenfahrzeug, Typ Ford) in Dienst gestellt werden.

Ende des Jahres 1995 fiel im Amt Angermünde-Land der Beschluss, unsere Wehr als Stützpunktfeuerwehr auszubauen. Der Anfang wurde mit der Ausstattung mit besserer Einsatztechnik gemacht. Vier Atemschutzgeräte wurden von anderen Wehren des Amtes übernommen. In den folgenden Jahren wurde die weitere Verbesserung der technischen Ausstattung und der Schutzkleidung vorangetrieben. Auch der der Ausbildungsstand der Kameraden hat sich daraufhin deutlich verbessert.

Bereits 1997 wurde das gerade erst 1994 in Dienst gestellte TSF durch ein größeres Löschgruppenfahrzeug LF 8 (Typ Opel Blitz) ausgetauscht. Die Anpassung der Fahrzeugbeladung erfolgte schrittweise in den nächsten Jahren.
Im Dezember 2003 wurde dem Löschzug ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) zur Verfügung gestellt. Stationiert war das Fahrzeug seitdem bei der Löschgruppe Schmargendorf, die auch aktiv am Umbau des Fahrzeuges beteiligt war (es handelt sich um einen ehemaligen Rettungswagen).
Zwei Jahre später wurde das LF 8 durch einen TSF-W (Baujahr 2005, Iveco) ersetzt. Das Tragkraftspritzenfahrzeug beinhaltet neben einem Löschwassertank (750 Liter) auch einen Beleuchtungssatz, eine Tauchpumpe, eine Motorkettensäge mit Zubehör und eine Schnellangriffseinrichtung.
Im Jahr 2017 erhielt die Löschgruppe Schmargendorf einen KdoW (Baujahr 2017, VW-T5). Der Kommandowagen ist das Führungsfahrzeug des 3. Zuges der Brandschutzeinheit der Uckermark und erfüllt somit eine wichtige Funktion.

 

Mitglieder:
Zum 31.10.2018 gehörten der Feuerwehr Schmargendorf insgesamt 23 Mitglieder an. Davon sind 16 Kameraden Mitglieder der Einsatzabteilung, 3 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung und 4 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

LG Stolpe

Die Freiwillige Feuerwehr Stolpe wurde im Mai 1933 gegründet. Derzeit ist Kamerad M. Katenbrink der Ortswehrführer, mit seinem Stellvertreter A. Schulz führen die beiden 13 aktive Einsatzkräfte.
Sowie eine entsprechende Jugendabteilung, diese wurde am 01.01.2017 gegründet und wird durch die Jugendwartin J. Katenbrink geführt. Zur Jugendfeuerwehr der Ortsgruppe Stolpe gehören derzeit 7 Kinder und Jugendliche.
Die Löschgruppe Stolpe ist mit deinem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) auf Mercedes Benz ausgestattet. In diesem Fahrzeug mit dem Baujahr 1990, ist eine Tragkraftspritze (TS) 10/1000 von der Firma Ziegler verlastet. Diese PFPN 10/1000 gehört somit zu den leistungsfähigsten Tragkraftspritzen der Angermünder Feuerwehr.



 


 

 

 

LG Gellmersdorf

Die Löschgruppe Gellmersdorf wurde im Jahr 1934 als Ortsfeuerwehr gegründet. Heutzutage gehört sie zum Löschzug 2 der Angermünder Feuerwehr.
Die Löschgruppe wird von E. Weichold geführt und verfügt über 12 aktive Einsatzkräfte.

Den Einsatzkräften der Löschgruppe Gellmersdorf rücken mit einem TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser) aus.


Bild folgt

 

 

 

 

LG Crussow

Die Löschgruppe Crussow wurde im Jahr 1929 als Ortsfeuerwehr gegründet. Heutzutage gehört sie zum Löschzug 2 der Angermünder Feuerwehr.
Die Löschgruppe wird von M. Marnitz geführt und verfügt über 16 aktive Einsatzkräfte, sowie 3 Kameraden und Kameradinnen in der Alters und Ehrenabteilung.
Unsere Crussower Kameradinnen und Kameraden stellen einen Teil der Brandschutzeinheit des Landkreises Uckermark. Hier sind sie in den dritten Zug eingegliedert.
Ihre Hauptaufgabe liegt dabei in der Löschwasserförderung und -weiterleitung, sowie natürlich die Brandbekämpfung.

Den Einsatzkräften der Löschgruppe Crussow rücken mit einem LF16TS Katschutz (Löschgruppenfahrzeug 16 - Tragkraftspritze Katastrophenschutz) aus.


LF16-TS Kat

 

Gerätehaus Crussow mit LF16-TS Kat

 


 

 

 

LG Herzsprung

Die Löschgruppe Herzsprung wurde im Jahr 1927 als Ortsfeuerwehr gegründet. Heutzutage gehört sie zum Löschzug 2 der Angermünder Feuerwehr.
Die Löschgruppe wird von R. Holzkämper geführt und verfügt über 11 aktive Einsatzkräfte, sowie 5 Kameraden und Kameradinnen in der Alters und Ehrenabteilung.

Den Einsatzkräften der Löschgruppe Herzsprung rücken mit einem TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) aus.


Bild folgt

 


 

 

 

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