Lebenshilfe 2018

 

Feuer ist nützlich, solang der Mensch es kontrollieren kann. Es spendet Wärme, Licht und sorgt meist dafür, dass die Kuh etwas schmackhafter wird.
Doch weh uns, der Mensch verliert die Kontrolle, dann zeigen die Flammen ihr hässliches Gesicht und bedrohen nicht nur das Eigentum, sondern auch Leib und Leben.
Für diese Notfälle gibt es die Feuerwehr. Doch Hand aufs Herz man macht sich schon Sorgen um seine Liebsten und natürlich auch um den Haus- und Hofstand und plötzlich kommen auch noch Aliens daher. Hörbar schwer Atmend, ähnlich Darth Vader, schreiend und schiebend kommen sie näher. Dies alles ist ein angsteinflößendes Szenario, beängstigend für jeden Menschen um nicht sogar zu sagen überfordernd. Nun reagiert nicht jeder Mensch gleich, aber es gibt Menschen die anfälliger für Panikreaktionen sind als andere. Kinder und Menschen mit speziellen Bedürfnissen gehören dazu. Sie neigen zu einem Fluchtverhalten und verstecken sich gern in solchen bedrohlichen Situationen. Getreu dem Motto: „sehe ich die Monster nicht, sehen die mich auch nicht.“
Das ist eine normale psychologische Schutzhaltung und die Einsatzkräfte der Feuerwehr können sich in gewissen Punkten, darauf einstellen. Dennoch ist ein solcher Einsatz für beide Seiten eine enorme Herausforderung. Auch aus katastrophalen Ereignissen der Vergangenheit, hier sei an die 14 verstorbenen aus Titisee-Neustadt erinnert, lassen sich Lehren ziehen. Beim Umgang mit geistig behinderten Menschen ist die „Gewöhnung“ sehr wichtig. Diese Personen sind an einen speziellen Tagesablauf, an ihre Betreuer und an ihre Umgebung gewöhnt. Dies alles gibt ihnen Sicherheit, jeder Störfaktor kann Panik auslösen. Daher ist es wichtig, diese Menschen an die Feuerwehr zu gewöhnen, nicht an die einzelne Einsatzkraft, aber an die Uniform und unsere Geräusche. Es ist wichtig ihnen zu erklären: „Wir sind nicht die Monster, wir helfen euch“. Dies haben wir im Zuge einer erweiterten Ausbildung am 03.11.2018 im Wohnheim der Lebenshilfe für Menschen mit geist. Behinderung e.V. in der Klosterstraße zu erreichen versucht. Dabei stand nicht nur die Gewöhnung und ein Verhaltenstraining der Bewohner auf dem Programm, auch unsere Einsatzkräfte konnten viele neue Erfahrungen gewinnen. Nicht nur, dass das Gebäude an sich schon eine harte Nuss darstellt, auch wir müssen uns an die Bewohner gewöhnen. Zudem wurde erstmal ein solcher Einsatz im Zusammenwirken mit der SEE Komponente des Katastrophenschutzes. Hierbei steht SEE für Schnell-Einsatz-Einheit und gehört zur MTF, also zur Medical Task Force. Anglizismen schleichen sich ja immer wieder in die deutsche Sprache ein, aber diesmal klingt es auch noch gut. Für die SEE Angermünde, gilt by the way (ha ich kann das auch) das gleiche wie für die Angermünder Feuerwehr: Neue Gesichter sind immer gern gesehen. Wer also mehr mit Kompressen und Pflastern, als mit C-Rohr und Spreizer anfangen kann…. Wir stellen den Kontakt zur SEE gerne her. Auch auf diesem Wege möchten wir uns bei den Jungs und Mädels in Rot nochmals bedanken, die Zusammenarbeit mit euch ist nicht nur von Professionalität, sondern auch von Humor und Spaß gekennzeichnet (alles zu seiner Zeit versteht sich).

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Leistungsabnahme Technische Hilfe

Wenn wir Blauröcke uns mal fein machen und die "Erste Geige" anziehen, kann es schon mal klimpern und blitzen.
Gemeint sind die umgangssprachlichen "Orden", doch tatsächlich sind das hauptsächlich sogenannte Tätigkeitsabzeichen.
Scherzhaft wird ab und zu gefragt wo man diese bekomme? Ebay ist zwar eine mögliche Quelle, doch die Feuerwehrleute verdienen sich Ihr Blech auf ehrliche Art und Weise.

Am letzten Samstag, gab es wieder eine solche Gelegenheit. Dort wurde in Pinnow das Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung, des Uckermärkischen Feuerwehrverbandes Angermünde e.V. in den Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold abgenommen.
Hierbei müssen die Feuerwehrkräfte, nicht nur Ihr Geschick und Wissen in der technischen Hilfe unter Beweis stellen, auch die Zusammenarbeit und letztlich sogar die medizinischen Kenntnisse fließen in die Bewertung ein.

So konnten die Kräfte aus den Wehren Pinnow, Hohenselchow und Angermünde jeweils erfolgreich ihr Wissen unter Beweis stellen.
Da insbesondere die technische Hilfe mehr und mehr zum Kerngeschäft der Feuerwehr wird, sind solche Leistungsabnahmen nicht nur eine willkommene Auffrischung des gelernten. Es lassen sich auch nicht alltägliche Szenarien darstellen.

Für die Goldabnahme lag das zu bewältigende Einsatzszenario nicht wirklich weit von der Realität auf unseren Straßen weg.
Die Einsatzkräfte mussten sich bei bestem Kaiserwetter, zwar gedanklich in die Nacht hineinversetzen. Denn die "Dunkelheit" war Teil der zu bewältigenden Aufgaben. Es war ein PKW mit zwei Insassen verunfallt und auf dem Dach liegengeblieben.

In solch einer Situation beide verletzten Insassen patientengerecht, schnell und so schonend wie möglich zu retten ist schon eine besondere Herausforderung. Umso erfreulicher, dass alle Teilnehmer die Anforderungen der Leistungsabnahme erfolgreich absolvierten konnten.

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Die Brandschutzeinheit


Die letzten Tage und Wochen waren durch Schlagzeilen gekennzeichnet, selten erlebten die Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland ein solches Medieninteresse, noch seltener waren sie so stark gefordert wie im Jahr 2018. Welches wohl als Waldbrandjahr in die Geschichte eingehen wird. Grund genug um ein Schlagwort der letzten Zeit näher zu betrachten: Brandschutzeinheit (BSE).

Was genau steckt hinter diesem Begriff und was ist die Besonderheit dieser Einheiten? Dies möchte ich in diesem Artikel näher beleuchten.

Die Brandschutzeinheiten sind eine brandenburgische „Sonderregelung“ und wurden im Jahr 1993 mit der Neugliederung des Katastrophenschutzes strukturell konzipiert. Der grundlegende Gedanke dahinter war die Tatsache das Brandenburg über ausgedehnte Wald- und Forstflächen verfügt. Diese Flächen bringen naturgemäß zwei generelle Probleme mit sich:
1.: Holz ist brennbar.
2.: Zum nächsten Hydranten muss man eine Weile laufen.

Da es bereits vor dem Jahr 1993 erhebliche Waldbrände gab, musste das Rad nicht neu erfunden werden und man konnte auf Erfahrungen zurückgreifen. Daher wusste man, dass insbesondere die Wasserversorgung und die Wasserfortleitung eine besondere Herausforderung bei diesen Einsätzen darstellen.

Heutzutage existieren 15 Brandschutzeinheiten in Brandenburg.  Diese sind an die Landkreise angegliedert. Die Brandschutzeinheiten Barnim, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Havelland, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Spree-Neiße, Teltow-Fläming und Uckermark unterstützen sich, nach Anforderung auch solidarisch. Dem aufmerksamen Leser dürfte nun aufgefallen sein, dass nur 14 Landkreise erwähnt wurden. Ich habe mich aber nicht verrechnet. Der Landkreis Oder-Spree verfügt über 2 Brandschutzeinheiten.

Die Hauptaufgabe dieser Einheiten ist der Katastrophenschutz. Doch um zu erläutern, was genau hinter diesem Begriff steckt, müsste ich zu theoretisch werden. Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Einheiten aktiviert werden um die verheerenden Folgen eines schweren Unglückes, Naturereignisses zu mindern oder abzuwenden. Solche Ereignisse überfordern die örtlichen Feuerwehren, allein schon auf Grund der verfügbaren Personal- und Materialdichte. Man benötigt schlichtweg selbst Hilfe um helfen zu können. In diesem Fall obliegt es den politischen Verantwortungsträgern diese Hilfe anzufordern. Da durch die Hilfeleistung die helfenden Gemeinden den eigenen Bevölkerungsschutz nicht vernachlässigen dürfen, wird nicht pauschal geschickt was gerade verfügbar ist, sondern die Brandschutzeinheit alarmiert.

Nach derzeitiger Struktur, sind diese Einheiten symmetrisch aufgebaut. Auch wenn sich die eigentliche Materialausstattung unterscheiden kann, finden sich in jeder Einheit 3 Züge.
Diese Gliederung soll eine Spezialisierung in den Grundlegenden Aufgaben der Feuerwehr sicherstellen.
So zeichnet sich der 1. Zug für die Brandbekämpfung und Wassertransport verantwortlich und ist dementsprechend mit 5 Tanklöschfahrzeugen ausgestattet. In unserem Landkreis (Uckermark) wird der 1. Zug durch die Feuerwehren der Gemeinden Gartz, Gerswalde, Gramzow, Templin, und Wismar gebildet.  

Der 2. Zug stellt die stärkste Personaldecke der Brandschutzeinheit. Nach Sollstärke kümmern sich 31 Einsatzkräfte vornehmlich um die Brandbekämpfung. Dabei können sie auf Löschgruppenfahrzeuge aus den Gemeinden Lychen, Schönermark und Prenzlau zurückgreifen.

Der 3. Zug ist verantwortlich für die Wasserversorgung, dafür stehen diesem Zug zwei Löschgruppenfahrzeuge und ein Schlauchwagen zur Verfügung. Diese werden aus den Gemeinden Angermünde, Crussow und Passow besetzt.

Im Einsatzfall kommen so insgesamt 83 Kameradinnen und Kameraden zum Einsatz.
Doch selbstverständlich stehen hinter diesen 83 Einsatzkräften noch viele viele mehr. So bleiben mir nur abschließende Dankesworte für die Angehörigen, die Arbeitgeber und allen weiteren. Danke für euer Verständnis und Danke für eure Einsatzbereitschaft.

BFT 24/18

Am 23.06.2018 veranstaltete die Jugendfeuerwehr des Löschzuges 1, erstmalig einen Berufsfeuerwehrtag. Somit hatten 18 Kinder und Jugendliche zwischen 8 – 14 Jahren die Möglichkeit den „Alltag“ in einer Berufsfeuerwehr nachzuempfinden.
Die Ziele hinter dieser außergewöhnlichen Aktion, welche von der Jugendwartin V. Fleske-Taddey und dem Brandschutzfachwart O. Taddey organisiert wurde, ist primär die langfristige Bindung der Jugendlichen an die Feuerwehr. Dabei muss von den jungen Brandschützern das Wissen angewandt werden, welches sie sich an den regelmäßigen Teilnahmen der Dienstabende angeeignet haben.
Der Tag wurde standesgemäß mit einem Dienstappel begonnen, wo nicht nur die Posten und Funktionen (z.B. die Fahrzeugbesatzungen) bekannt gegeben wurden. Es wurde ebenfalls ein Fahnenappel abgehalten. Von diesem Moment an wehte die brandenburgische Landesflagge, neben der Deutschlandfahne über dem Gerätehaus des Löschzuges 1.
Da durch diese Veranstaltung die Absicherung der Kernstadt nicht vernachlässigbar war, wurden die beiden Organisatoren durch eine erhebliche Anzahl aktiver Kameraden unterstützt. Insgesamt beteiligten sich 21 Kameraden an diesem außergewöhnlichen Highlight, aber auch helfende Eltern sollen nicht unerwähnt bleiben. Der Tagesablauf war sehr eng strukturiert, so mussten nicht nur anstrengende Einsätze abgearbeitet werden, auch Sport und Küchendienst standen auf dem Programm. Die Einsätze führten unseren Nachwuchs quer durch die Kernstadt Angermünde, wobei es zwei Höhepunkte gab. Den ersten in Form einer Vorführung einer technischen Rettung nach einem Verkehrsunfall. Diese wurde primär für die Eltern unserer Jugendfeuerwehrmitglieder gehalten. Die Jugendlichen selbst wurden anschließend bei einem simulierten Gebäudebrand gefordert. Besonderen Dank an externe Unterstützer geht hierbei an die Kameraden der MFT (Medical Task Force) des Katastrophenschutzes Angermünde, welche die Rettungsdienstliche Komponente simulierten, die Angermünder Seenfischerei, welche ihr Gelände für selbige Übung zur Verfügung stellte, weiterhin möchten wir uns bei Herrn S. Bäsler vom WDU für den finanziellen Support, bei Herrn J. Mai für die kulinarische Unterstützung und bei der Firma Elektro Gotza bedanken.
Diese Veranstaltung hinterlässt nicht nur bei unserer Jugend einen bleibenden Eindruck, auch die aktiven Kameraden gehen mit einem durchweg positiven Eindruck aus diesem Wochenende.
Der Berufsfeuerwehrtag zeigte das aktive Nachwuchsgewinnung nachhaltig sein kann, aber auch anstrengend und fordernd ist. Mit einer Fortsetzung im kommenden Jahr ist zu rechnen.

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Stadtfeuerwehrtag 2018

Am 16.06.2018 veranstaltete die Angermünder Feuerwehr ihren alljährlichen Stadtfeuerwehrtag.
Gemäß der Tradition wird dieser jährlich wechselnd von einer der Ortwehren der Stadt Angermünde ausgerichtet. Dieses Jahr, war der Ortsteil Crussow ein sehr freundlicher Gastgeber. Bereits in den frühen Morgenstunden riefen die Motoren der anrollenden Löschfahrzeuge die Dorfbewohner zu ihrem Sportplatz. Hier und dort wurde sogar beherzt zugepackt, als unsere Kameraden die Wettkampfbahn aufbauten.
Das sportliche Messen der Ortswehren ist zwar nicht der Selbstzweck des Feuerwehrtages, aber es ist ein enorm wichtiger Bestandteil.
Dieses Jahr, waren erfreulicherweise fast alle Ortswehren mit einer entsprechenden Wettkampfmannschaft angetreten. Die Leistungsfähigkeit wurde beim „Löschangriff Nass“ unter Beweis gestellt.
Erwartungsgemäß konnte (Achtung Spoileralarm) die Mannschaft aus dem Ortsteil Görlsdorf ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Doch auch in den Kategorien Kinder und Jugend traten erfreulicher Weise etliche Mannschaften an. Somit möchte ich nun auch endlich die Platzverteilungen bekannt geben:

In der Alterskategorie Kinder:
Sicherte sich die Mannschaft aus Stolpe / Altkünkendorf mit beeindruckenden 37,21 sec, vor den Mannschaften aus Kerkow, den ersten Platz.

In der Alterskategorie Jugend (10-14 weiblich):
Hier belegten die jungen Damen aus der kombinierten Mannschaft Stolpe / Altkünkendorf mit 57,57 sec den ersten Platz.

In der Alterskategorie Jugend (10-14 männlich):
konnte sich die Mannschaft aus Greiffenberg mit 46,12 sec vor den Mannschaften aus Altkünkendorf und Angermünde platzieren.

Auch in der Alterskategorie Jugend (15-17 männlich):
kam es zu einem spannenden Duell, welches von den Görlsdorfern Sprösslingen entschieden wurden.
Diese drückten nach nur 39,27 sec dem Rasen, vor den Angermündern ihren Stempel auf.

Mit 50,09 sec legten auch die Kameradinnen der Einsatzabteilung aus Bölkendorf eine erstaunliche Leistung hin und ließen ein paar männliche Kameraden Staub schlucken.

Bei den Männern sicherten sich erwartungsgemäß die Kameraden aus Görlsdorf (35,91 sec) den ersten Platz und dies sogar mit fast 10 sec Vorsprung auf den zweitplatzierten aus Welsow (44,48 sec).
Doch auch Platz drei (Wilmersdorf – 44,56 sec) und Platz vier (Angermünde – 46,36 sec) sollen nicht unerwähnt bleiben.
Wir gratulieren allen Mannschaften und wünschen bei den nachfolgenden Wettkämpfen alles gute und maximale Erfolge. Stolz sind wir bereits jetzt auf euch.

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Stippvisite

Am 22.04. hatten wir Besuch, an sich ist dies ja nichts Ungewöhnliches.
Wenn dieser Besuch nicht gerade „nur“ knappe 370 km von Angermünde zu Hause wäre.
Das ein Gerätehaus der Angermünder Feuerwehr mal zu einem Touristenziel werden würde, war wohl nie wirklich vorgesehen. Doch so ist nun mal der Lauf der Geschichte, gerade in den ersten Nachwendejahren, verzeichnete die Uckermark einen erheblichen Einwohnerrückgang. So wanderte auch Sabrina quasi in den Westen aus, genauer gesagt nach Bad Oldesloe. Wenn man nun der Ehemann das Hobby der Brandschützerei, auch mit seinem Freund teilt und Frau diesen beiden die „alte“ Heimat zeigen möchte, besucht man eben auch die örtliche Feuerwehr. Also gab es nach kurzer Absprache eben ein komplettes Paket. Das Gerätehaus des Löschzuges 1 öffnete seine Tore und die Fahrzeuge wurden präsentiert. Auch wenn es viele Gemeinsamkeiten zwischen Angermünde und Bad Oldesloe gibt sind, wurden im Gespräch doch etliche kleinere Unterschiede im Detail diskutiert. So wurde unteranderem viel über unseren überörtlichen Hilfsvertrag diskutiert. Für unsere Oldesloer Kameraden und Kameradinnen ist es eher untypisch den eigenen Ausrückebereich zu verlassen, dies zählt für uns hingegen zum Alltag. Unterm Strich war es eine erfrischende und willkommene Gelegenheit mal über den Tellerrand zu schauen. Liebe Oldesloer, danke für euren Besuch.

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13. Trödelmarkt

Am 08.04.2018 fand der 13. Trödelmarkt der Angermünder Feuerwehr statt.
Auch wenn die 13 eigentlich nichts Gutes bedeutet, können wir (bis auf eine kleine Ausnahme siehe hier) eine umfassende positive Bilanz ziehen.
Der Ansturm an Händler und Besucher überraschte uns und sprengte jegliche Rekorde. Bei bestem Kaiserwetter strömten die Schnäppchenjäger in das Gewerbegebiet und suchten nach passenden Angeboten bei den zahlreichen Händlern. Der Trödelmarkt öffnete um 08:00 Uhr offiziell die Pforten und gegen 16 Uhr begann der Rückbau. Zu dem beachtlichen Erfolg trug sicher auch das Wetter bei und die Tatsache, dass es die erste Veranstaltung dieser Art in unserer Region in diesem Jahr war.
Eine außergewöhnliche Situation für uns war der Umstand, dass uns erstmalig bei dieser Veranstaltung ein Einsatzalarm ereilte. So musste der Trödelmarkt kurzzeitig mit der „Rumpfmannschaft“ abgedeckt werden. Daher möchten wir uns auf diesem Wege bei allen helfenden Händen, den Ehe- und Lebenspartnern, Freunden und Freundinnen bedanken, die uns so tatkräftig unterstützten. Danke auch an allen Trödlern und Besuchern, Ihr gebt der ganzen Veranstaltung den Sinn.
In diesem Sinne, wir sehen uns hoffentlich zum nächsten Trödelmarkt im Oktober.

Wir wurden auch vom Team des "UckermarkTV" besucht, den entsprechenden Videobericht findet ihr hier

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Einsatzstatistik 2017

Das Jahr 2017 liegt nun hinter uns, somit wird es auch für uns wieder Zeit einen Rückblick zu wagen.
Aufgrund von teilweise sehr außergewöhnlichen Wetterlagen, sind die nun folgenden Statistiken etwas ungenauer als gewöhnlich. Diese statistischen Bereinigungen waren jedoch unsererseits erforderlich, um das Einsatzbild nicht zu verfälschen. Beispielhaft sei hier nur der Sturm Xavier genannt, welcher innerhalb von sehr kurzer Zeit zu einem massiven Einsatzaufkommen sorgte.

Genug der einleitenden Worte, ich möchte den folgenden Bericht wieder mit den eigentlich einzig entscheiden Zahlen beginnen. Im Jahr 2017 kam leider für 7 Menschen unsere Hilfe zu spät, demgegenüber stehen 8 Personen welche wir aus akut lebensbedrohenden Zwangslagen retten konnten.

Insgesamt rückte der Löschzug 1 der Angermünder Feuerwehr 151-mal zu den verschiedensten Einsätzen aus.



Dabei entfielen außergewöhnlich viele Einsätze auf den Oktober, welcher mit insgesamt 36 Alarmen der einsatzintensivste Monat war.

Ebenso deutlich hat sich das Einsatzaufkommen in die Tagesstunden verlagert, hierbei mussten wir in der Zeit von 06:00 bis 18:00 Uhr ganze 105-mal ausrücken. Dies widerspricht dem eigentlichen Durchschnitt der Vorjahre, hier hielt sich das Einsatzaufkommen nahezu die Waage, mit einem Überhang zu den Tagesstunden.

 

Noch deutlicher fiel der Unterschied zwischen den Brand- und Hilfeleistungseinsätzen aus. Es wird ganz deutlich, dass wir unserer eigentlichen Aufgabe (der Bandbekämpfung) immer seltener nachkommen müssen. Wohin gehend die Einsätze zur Hilfeleistung deutlich anstiegen. Leider entfielen hierbei allein 9 Einsätze auf schwere Verkehrsunfälle mit dem Stichwort H:VU Klemm. Insgesamt mussten wir 28-mal Verkehrsunfallbedingt ausrücken. Somit sind diese Einsätze weiterhin ansteigend. Mit 11 Einsätzen zu Türnotöffnungen liegen wir jedoch im Jahresvergleich weiterhin im normalen Durchschnitt. Besonderer Bedeutung kommen 3 Gefahrguteinsätze bei, diese Einsätze sind naturgemäß sehr Zeit-, Personal- und Materialintensiv. So verwundert es auch nicht, dass hier der zeitlich längste Einsatz 2017 zu finden ist.

Im Jahr 2017 betrug die durchschnittliche Einsatzstärke des Löschzuges 1 leider nur 9 Einsatzkräfte, bei einer durchschnittlichen Einsatzdauer von 88 Minuten pro Einsatz belaufen sich die abgearbeiteten Einsatzstunden auf 179 h.

Auch für das Jahr 2018 könnt ihr euch auf uns verlassen, 365 Tage lang. Falls ihr euch jedoch überlegen solltet uns ebenfalls zu unterstützen, jede helfende Hand ist herzlich willkommen.
Besucht uns doch einfach mal unverbindlich im Gerätehaus. Wir treffen uns dort jede Woche am Donnerstag zu 19 Uhr.

 

Frohes Fest

Das Jahr 2017 neigt sich nun langsam dem Ende entgegen.

Doch bevor wir zurückblicken, möchte ich einen kleinen Ausblick auf 2018 werfen. Es wird sich einiges ändern, so werden zukünftig nicht nur die Einsätze des Löschzuges 1 veröffentlicht, sondern aller Löschzüge und -gruppen. Es wird aber auch viel gleichbleibend, z.B. unsere traditionellen Trödelmärkte. In diesem Sinne wünsche ich euch allen frohe und besinnliche Weihnachten und passt auf die Kerzen am Baum auf.

Spaß muss sein

Am Dienstabend des 10.08.2017 haben wir uns etwas Spaß gegönnt.
Wir verlegten unsere Aus- und Weiterbildung an den Strand des Wolletzsees. Doch vor dem Spaß kommt der Schweis.
So mussten wir erst eine Wasserführung über lange Wegestrecken aufbauen. Letztlich kamen 3 Feuerwehrkreiselpumpen zum Einsatz und wir konnten uns bei sehr schönem Wetter in den Abendstunden etwas Abkühlen.

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360 Grad und es wird noch heißer



Im Februar und März 2017 ist uns der nächste gewaltige Steinwurf gelungen.

Dank der hervorragenden Dienstleistungen der Mitarbeiter von Immomento.de entstand in dieser Zeit das außergewöhnliche Projekt 360°. So wurden unsere Fahrzeuge, das Gerätehaus, Einsatz- und Nachwuchskräfte aus unseren Reihen in einer speziellen Fototechnik abgelichtet und als Ergebnis seht ihr nun eine weltweit einmalige 360-Grad-Tour durch eine Feuerwehr.
Mit dieser VR-fähigen Fototour sollen natürlich auch junge Menschen für die Tätigkeit in unserer freiwilligen Wehr begeistert werden. Da die Motivationsmöglichkeiten zum freiwilligen Dienst generell ein heißes Thema sind, ergänzt diese Photoshow wunderbar unsere Nachwuchsgewinnung ein.

Doch Bilder sagen mehr wie 100 Worte. Hier geht es zur Photoshow, viel Spaß beim Erkunden.

Indienststellung TLF 4000

Am gestrigen Tage wurde unser neustes Fahrzeug nicht nur offiziell an den Löschzug 1 der Angermünder Feuerwehr übergeben,
sondern gleichzeitig von den Kameraden in Dienst gestellt.
Hierbei handelt es sich um ein TLF 4000 ST der Firma Gimaex, auf MAN Fahrgestell.

Das Tanklöschfahrzeug wird primär zur Brandbekämpfung in der Kernstadt und den Ortsteilen Angermünde eingesetzt werden.
Es verfügt neben einem Monitor auch über einen vorwärtsgerichteten Sprühbalken und wird uns somit auch bei
Flächenbrenden gute Dienste leisten.

Der Artikel der Märkischen Oderzeitung

 

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10. Trödelmarkt der Angermünder Feuerwehr

Am 04.09.2016 veranstalteten wir den Trödelmarkt der Angermünder Feuerwehr, nun bereits zum 10ten mal.
Diese Veranstaltung hat zweimal im Jahr einen festen Platz in unserem Kalender. Dieses mal jedoch, fiel auch ein Tag der offenen Tür, bei der Luftrettungsstation der DRF auf diesen Tag. Die fleissigen Hände unserer Feuerwehrkameraden zeigen sich abgekämpft aber tief beeindruckt. Wir haben uns einen regen Besucherstrohm erhofft, aber letztendlich brachten uns die vielen Füße, die am heutigen Tage den Weg in den Nordring gefunden haben, fast an den Rand der Erschöpfung. Der zehnte Trödelmarkt der Angermünder Feuerwehr, war nicht nur ein absolut überwältigender Erfolg, es wurden auch etliche Rekorde gebrochen. Ein paar Zahlen möchten wir euch nicht vorenthalten. Wir konnten ~3.000 Besucher begrüßen, welche 1.200 Brötchen verzehrten. Bereits um 12:00 Uhr mussten wir die gegrillten Steaks von der Karte streichen, nachdem 200 an die Hungrigen verteilt wurden, letztlich wechselten auch 800 Bratwürste, 5 kg Leberkäse und 7 kg Jagdwurst den Besitzer. Unsere 50zig selbstgebackenen Kuchen fanden ebenfalls reißenden Absatz, hierfür möchten wir uns bei allen Bäckerinnen und Bäcker herzlich bedanken.

Liebe Gäste Ihr habt uns alle tief beeindruckt.

Wir möchten uns bei den fleissigen Helfern, ganz besonders bei den 50zig Standbetreibern (die diese Veranstaltung letztlich erst möglich machen), bei den Kräften der befreundeten BOS Organisationen, wie dem THW OV Prenzlau, der SEE des Katastrophenschutzes Angermünde, den Rettungsfliegern des Christoph 64 - Angermünde bedanken. Ihr habt mit eurer Zeit ebenfalls maßgeblichen Anteil an diesem beeindruckendem Erfolg.

Abschließend wagen wir noch einen kleinen Blick in die Zukunft und hoffen auf einen ähnlich regen Besucherstrohm am kommenden 11. Trödelmarkt im April nächsten Jahres.

Danke!


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Ein schmerzender Verlust

Am 06.08.2016 hat unser Kamerad Udo Rachow für immer seine Augen geschlossen.
Er verschied viel zu früh im Alter von 56 Jahren, nach schwerer Krankheit.
Udo war 34 Jahre Mitglied im Löschzug 1 und somit ein absolutes „Urgestein“.
Sein Frohsinn und seine Scherze werden uns allen fehlen. Udo übte zuletzt seinen Dienst als Maschinist aus, seinen Erfahrungsschatz teile er gern mit jüngeren Kameraden.
Er stellte eine Säule im Löschzug dar, niemals schreckte er zurück seine Meinung offen zu sagen und auch gegen Widerstände zu verteidigen.
Sein Verlust reist ein tiefes Loch in unsere Herzen. Wir möchten auch auf diesem Wege den Angehörigen unser tiefstes Mitgefühl bekunden.
Mit dem legendärem Funkspruch „Die einz-fümpf-und-pfümzig meldet sich ab.“ möchten wir an seinen Humor erinnern. Möge er uns durch diese schwere Zeit helfen.

Die Beisetzung findet am 18.08. um 14:00 Uhr auf dem Friedhof in Angermünde statt.
Wir bitten im Sinne der Angehörigen von Beileidsbekundungen am Grab abzusehen.

Vom Hobby zum Hobby

Manchmal findet man über Umwege neue Interessen, so ging erging es auch zwei unserer Kameraden. Durch unseren regelmäßig stattfindenen „Trödelmarkt der Angermünder Feuerwehr“, haben Steffen Hoppe und Michael Drange ein neues Hobby gefunden.
Sie sind nun schon fast regelmäßig auch auf überregionalen Trödelmärkten zu finden und verkaufen dort Sachen um unsere Löschzugkasse aufzubessern.
So das letztemal am 22.05. geschehen, dort besuchten die beiden Frühaufsteher den Trödelmark am Mauerpark in Berlin. Von 07 bis 18 Uhr haben sie dort, die von unseren Mitgliedern gespendeten und gesammelten Sachen an den Mann (und Frau) gebracht.

Neben dem Trödelspaß brachten die beiden noch 140,- € mit nach Hause.
Dieses Geld fließt direkt in unsere Löschzugkasse, aus dieser werden anschließend gesonderte Dinge wie z.B.: die Heißbrandausbildung unserer Atemschutzgeräteträger im Brandübungshaus Lemgo finanziert.

 

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Mit tiefem Mitgefühl

Viel zu früh wurde ein treuer Ehemann, liebevoller Vater
und verantwortungsbewusster Kamerad aus dem Leben gerissen.
Nach kurzer und schwerer Krankheit verschied am 03.03.
unser stellvertretender Stadtbrandmeister Mario Gödke.
Er hinterlässt ein erhebliches Loch in unseren Reihen und Herzen.
Wir wünschen seinen Angehörigen die Kraft, diese schwere Zeit durchzustehen
und drücken auch auf diesem Wege unser tiefstes Beileid kund.

Hab Dank für deine Zeit, hab Dank für deine Freundlichkeit.
Für die Arbeit deiner Hände, für den Mut, der Widerstände. Hab Dank für deine Zeit!

Einsatzstatistik 2015

Es wird Zeit auf das Einsatzjahr 2015 zurückzublicken.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich der Trend zu den technischen Hilfeleistungen als
Hauptaufgabe der Feuerwehr, leider weiterhin fortsetzt.
Doch dazu später mehr.

Im Einsatzjahr 2015 leisteten die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges 1,
der Angermünder Feuerwehr insgesamt 147 Einsatzstunden. Bei einer durchschnittlichen
Einsatzstärke von 12 Einsatzkräften, ergibt sich somit eine durchschnittliche Einsatzdauer
von 79 Minuten.

Wie in den vorausgegangenen Einsatzjahren, lag auch im Jahr 2015 der Schwerpunkt
der Einsätze bei den technischen Hilfeleistungen. So mussten die Kräfte des Löschzuges 1
86 mal ausrücken, um z.B. Personen aus Zwangslagen zu befreien, Öl Spuren zu beseitigen,
oder Gaslecks zu schließen.
Ein deutlicher Anstieg des Einsatzaufkommens, war im Jahr 2015 durch eine erhebliche Anzahl
von Verkehrsunfällen zu verzeichnen. 26 mal musste die Feuerwehr deswegen ausrücken.

Zum Zwecke der Brandbekämpfung rückten unsere Blauröcke ganze 26 mal aus.
Dies spiegelt sich auch in der Nutzung der Fahrzeuge wieder. Erneut bewies sich unser
Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16) als Arbeitstier und kam 70 mal zum Einsatz.

Rückblickend stellten die Einsätze 018/15023/15 und 074/15 als besonders fordernd
für Mensch und Material heraus.

Im Einsatzjahr 2015 kam leider für 2 Personen jegliche Hilfe zu spät, dem gegenüber
stehen jedoch 19 gerettete Personen. Somit können wir das zurückliegende Jahr als
fordernd, aber erfolgreich verbuchen.

Doch das Jahr 2015 war für uns nicht nur durch Einsätze geprägt.
Gern erinnern wir uns an einige erfreuliche Dinge.
So ging am 01.01.2015 unsere neue Heimseite in das Internet.
Wir feierten unseren 150 jährigen Geburtstag und konnten über die BB-Radio
Aktion "Sünde in Angermünde" eine großzügige Spende für unsere Jugendfeuerwehr
verbuchen. Wir möchten uns abermals bei allen Angermündern Bedanken, die dies
ermöglicht haben. 

Nicht zu vergessen die Indienststellung des Christop 64, die Zusammenarbeit
mit den fliegenden Rettern der DRF ist absolut positiv und soll natürlich, wie auch
die Zusammenarbeit mit allen anderen Rettungsdiensten und der Polizei nicht
unerwähnt bleiben soll. In diesem Sinne Danke und auf ein ruhiges Jahr 2016.

 

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Neues zur Rauchmelderpflicht

Gestern haben wir uns zu einer Aufklärung bezüglich der Rauchmelderpflicht
genötigt gesehen und heute gibt es hierzu bereits weitere Neuigkeiten.

Am 01.Juli tritt eine neue Brandenburgische Bauordnung in Kraft.
Diese Regelt auch erstmalig die Rauchmelderpflicht in unserem Land.
Somit gehört Brandenburg zu den letzten beiden Bundesländern, welche einen Einbau dieser Warngeräte noch nicht gesetzlich geregelt haben.

Dabei ist der Einbau solcher Geräte absolut sinnvoll und Lebensrettend.
Diese Rauchmelder sind seit Jahren auf dem Markt erhältlich.
Schätzungsweise 500 Menschen verlieren jährlich bei Bränden ihr Leben.

70% werden dabei im Schlaf überrascht. In 90% der Brandtoten, sind es
auch nicht die Flammen die Todesursächlich sind, sondern der Brandrauch.
Dies allein, sollte schon Grund genug sein um Rauchmelder nachzurüsten.

Nach der neuen Bauordnung sind nun Neubauten verbindlich ab dem
01.Juli mit Rauchmeldern auszurüsten.
Bei bestehenden Gebäuden, gibt es Übergangsfristen. Diese gelten
bis zum 31.12.2020 und müssen spätestens zu diesem Zeitpunkt
nachgerüstet sein.
Die Bauordnung sieht ab dem Inkrafttreten auch Kontrollmöglichkeiten
vor, diese werden jedoch nicht von der Feuerwehr sondern von der
Bauaufsicht durchgeführt.

Auch bei Fehlalarmen muss man sich keine Sorgen machen.
Rauchmelder alarmieren nur in den Raum hinein, dies bedeutet
sie warnen nur in einem begrenzten Umfang, die Feuerwehr
wird nicht automatisch mitalarmiert und somit entstehen bei
Fehlalarmen auch keine gesonderten Kosten durch einen
Feuerwehreinsatz.

Hier noch ein paar weitere Informationsquellen:

Unser gestriger Artikel zum "Trickbetrug"
Hinweise des Versicherungsverbandes


BB RADIO-HörerHelden 2015

Fast zum Jahresende können wir noch etwas absolut erfreuliches vermelden.
Bereits am 05.12.2015 gab es ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für unsere Wehr.

So wurden unsere Jugendwarte Veronika und Olaf Fleske von BB-Radio zur Verleihungsveranstaltung
in das Schloss Diedersdorf eingeladen. Sie repräsentierten somit, mit einigen weiteren Nominierten
die vielen Tausenden Ehrenamtsträgern aus unserem Bundesland.
Auch wenn unsere Kameraden nicht unter den 3 Gewinnern des BB Radio HörerHelden Award 2015
zu finden sind, ist dies nicht nur durch die persönlichen Grußworte von unserem Ministerpräsidenten
eine besondere Ehrung. Auch Benni und das anwesende Team von BB Radio haben sich erneut
für die schönen Tage in Angermünde (siehe Sünde in Angermünde) bedankt.

Dies stellt also nicht nur eine besondere Danksagung und Würdigung für das Engagement an unsere
beiden Kameraden, sondern zudem noch eine besondere Ehrung für unsere Wehr dar.

Danke liebes Team von BB Radio.

Christoph 64

Am 01.08.2015 übernahm der Rettungshubschauber Christoph 64 (RTH 64) offiziell seinen Einsatzbetrieb, an der neuen Luftrettungsstation Angermünde.
Dies wurde durch einen Tag der offenen Tür gefeiert.
Allen die keine Gelegenheit hatten sich über dieses Rettungsmittel zu informieren, können wir nun ein Video präsentieren.
Wir bedanken uns bei Herrn D. Fritz für die Bereitstellung dieses Videos.

Der Christoph 64 wird von der DRF betrieben und war bereits am ersten Wochenende äußerst Einsatzreich belastet.
Mit der Dienstübernahme dieses Hubschraubers, wurde die notärztliche Versorung signifikant gesteigert.
In der Zeit vom Sonnenauf- bis Sonnenuntergang wird er von nun an über dem Himmel Angermündes zu sehen sein.

Wir wünschen der Besatzung allzeit guten Flug, kommt immer gut Heim.

150ig Jahre Angermünder Feuerwehr

 

 

Im Jahr 1865 gingen einige mutige Männer einen visionären Schritt, dieser kleine Schritt war ein Quantensprung für Angermünde und sollte schnell
Nachfolger in der ganzen Uckermark finden.
Diese Männer gründeten im besagten Jahr die erste Freiwillige Feuerwehr in der Uckermark. Somit gehört die Angermünder Wehr mit zu den ältesten Feuerwehren in ganz Brandenburg.
Um diesen mutigen Schritt zu feiern und die unzähligen Kameraden, welche seit 150ig Jahren ihren selbtslosen Dienst an unserer Stadt und
ihrer Bevölkerung leisten zu ehren, wurde der 20.06.2015 mit einem großen Festumzug begangen.

Für uns als aktive Generation war es ein besonderes Erlebnis und definitiv ein Highlight diesen Tag begleiten und mitgestalten zu können.
Viele Nerven und Schweiß wurden in die Planungen und die Vorbereitungen dieses Festtages gesteckt.
Wir möchten uns bei allen Gästen, Unterstützern und Helfern bedanken die uns dieses Erlebnis mit ermöglicht haben.

Ganz besonderer Dank geht an:
Die Feuerwehren Parstein, Hohensaaten, Oderberg, Gellmersdorf, Welsow, Zerpenschleuse, Schönow, Günterberg und Greiffenberg.
Das Feuerwehrmuseum Kunow und die Arbeitsgemeinschaft Feuerwehrhistorik Pasewalk. Welche uns mit Technik und Fahrzeugen aktiv unterstützten.

Das THW Prenzlau und die SG Bevölkerungsschutz des LK Barnim.
Dem Köstümverleih Anette Albert, der Firma S-Gard, UM-Fleisch und Wild GmbH, Frau Certa, Fahrschule Boeck
die Firmen Pohling, BTL und GBS.

Sowie ganz herzlichen Dank an Bernd Winkler, welcher uns moderatorisch durch den Tag führte.

 

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Es wird Zeit zu beichten!



Liebe Angermünder,

am 25.03.2015 braucht Benni genau EUCH und wir auch.
BB - Radio startet auf dem Angermünder Marktplatz eine geniale Aktion um unsere Jugendfeuerwehr zu unterstützen.
Benni ist zu einer unkonventionellen "Erziehungsmaßnahme" von seinem Chef verdonnert worden.
Er wird am nächsten Mittwoch zwischen 06 - 14 Uhr an einem Kran in luftiger Höhe hängend auf die Beichte von 250 Angermündern warten.

Bekommen wir diese Anzahl zusammen, spendet BB - Radio stolze 500,- € an unsere Jugendfeuerwehr.
Als weiteren kleinen Anreiz zum Beichten, hat jeder Sünder die Chance auf einen Gewinn von 250,- €.
Sollten jedoch keine 250 Beichten zusammenkommen, muss der arme Benni die ganze Nacht im Korb hängend am Kran verbringen.
Bitte tut Ihm und uns das nicht an, sondern erscheint recht zahlreich.

Gebeichtet werden darf quasi alles, sogar die ganz kleinen Jugendsünden.
Weitere Informationen zu diesem Event findet ihr im LINK.

Ausstellung im Rathaus

Anlässlich des 150ig jährigen Bestehens unserer Wehr, wurde am gestrigen Tag eine
Sonderausstellung zur Feuerwehr im Angermünder Rathaus eröffnet.
Ab heute ist diese öffentlich zugänglich. Diese Ausstellung zeigt viele Exponate
aus den unterschiedlichen zeitlichen Epochen unserer Feuerwehr.

Schaut sie euch doch einfach unverbindlich und natürlich kostenlos im Rathaus an.
Weitere Informationen findet ihr im Link.

Bewegte Bilder

Wir haben wieder ein wenig im Archiv gestöbert und etwas äußerst seltenes gefunden.

Am 30.10.2002 kam es zu einem Brandausbruch in der Gaststätte "Aktivist".
Im Zuges des Feuers, brandte das Gebäude komplett nieder.

Die ersten Minuten des Einsatzes wurden damals von einem Kamera-Team des TV AL gefilmt.

Grundausbildung 2015

Am 10.01.2015 begann die diesjährige Grundausbildung, für die Feuerwehr Angermünde.
Dabei wird die Ausbildung Löschzug übergreifend zentral bei dem Löschzug 1 durchgeführt.
An dem Ausbildungsjahrgang 2015 nehmen derzeit 20 Feuerwehranwärterinnen / -anwärter teil.
Bei den Teilnehmern, sind wir froh 10 Kameradin und Kameraden aus den Jugendabteilungen übernehmen zu können.

Im Zuge der Ausbildung werden sie von 1 Ausbilder sowie 5 Hilfsausbildern zum Truppmann ausgebildet.
Das Deutsche Rote Kreuz übernimmt hierbei mit einer Ausbilderin, den 16 stündigen Erste-Hilfe-Lehrgang.
Dieser ist ein wichtiger Bestandteil der Grundausbildung.

Die Grundausbildung befähigt sie in Verbindung mit den jeweiligen Standortausbildungen, zur Brandbekämpfung sowie, zur einfachen technischen Hilfeleistung.
Hierbei lernen die Feuerwehranwärterinnen und -anwärter ebenso wichtige Grundlagen, für ihre weiterführenden Ausbildungen, z. B. Atemschutz oder Funk. 

Wir heißen alle neuen Kameradin/en auf diesem Wege ebenfalls Herzlich willkommen.

 




 

Einsatzstichwörter 2015

Mit dem heutigen Tage, hat die Leitstelle Nord-Ost einen neuen Stichwortkatalog eingeführt.
Somit werden zukünftig alle brandenburger Wehren nach dem gleichen Stichwortkatalog alarmiert.

Diese Umstellung wurde aus harmonisierungs Gründen erforderlich, da sich die 5 integrierten Regionalleitstellen
in Brandenburg untereinander unterstützen und im Störungsfall einer Leitstelle untereinander ersetzen sollen.

Auch wir werden die Alarmierungsstichwörter ab dem heutigem Tage umsetzen.
Welche möglichen Einsätze hinter den jeweiligen Stichwörtern stehen, ist aus den beigefügten
Listen ersichtlich.
Dies betrifft sowohl die Brand- wie auch die Hilfeleistungseinsätze. 

  • StichwoerterB
  • StichwoerterTH




 

Sturm "Elon"

In den Tagen vom 09. bis zum 11.01.2015 zieht ein großes Sturmgebiet über Deutschland hinweg.
So kam es landesweit zu erheblichen Schäden und Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.

Auch der Löschzug 1 blieb hiervon nicht verschont. So mussten die Kameraden bislang bereits 4 mal ausrücken um
Sturmbedingte Einsätze abzuarbeiten.
Weitere Informationen findet ihr hier:

Einsätze LZ 1

MOZ Artikel zum Sturm

Bildergalerie der MOZ

Einsatzstatistik 2014

Rückblickend auf das Jahr 2014 wurden die Einsatzkräfte des Löschzuges 1, der Angermünder Feuerwehr enorm gefordert.
Sie mussten zu insgesamt 138 Alarmen ausrücken.
Dies stellt einen neuen Höchststand seit der Jahrtausendwende dar.

Als besonders belastend, müssen die 62 Einsätze in den Nachtstunden angesehen werden. Die Masse der Einsätze wurden jedoch in der Zeit von 06:00 bis 18:00 Uhr abgearbeitet.
In diesem Zeitrahmen wurde die Wehr zu 76 Einsätzen alarmiert.

Im Jahresschnitt stechen der Juli und der August mit einem besonders hohen Einsatzdurchschnitt hervor.
So entfallen auf den Juni 26 Einsätze und auf den August sogar 29 Alarme. Im krassen Gegenteil steht dabei der November, welcher mit "nur" 3 Einsätzen der Kräfteschonendste Monat im Jahr war.

Auch im Jahr 2014 setzte sich der Trend fort, dass die eigentliche Brandbekämpfung nicht mehr das "Kerngeschäft" der Feuerwehr ist und die technische Hilfeleistung mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.
So mussten wir 56 mal ausrücken um ein Feuer zu bekämfen, jedoch fast doppelt so oft (82 mal) um eine technische Hilfe zu geben um Menschen oder Tiere aus einer Zwangslage zu befreien.
Dies spiegelt sich auch in der Nutzung unserer Fahrzeuge wieder. Am häufigsten wurde auf das Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16) zurückgegriffen. Dieses ist auf die technische Hilfeleistung ausgelegt.
Unsere Drehleiter (DLK 23/12), welche im Januar 2014 an unseren Löschzug übergeben wurde, kam auf 37 Einsätze. Somit wird auch die Bedeutung dieser Beschaffung deutlich.

Mit 22 Einsätzen stellten Verkehrsunfälle die größte Kategorie der technischen Hilfteleistungen dar. Bei den Brandeinsätzen ist diese Gruppe wie im Jahr 2013 durch die Brandmeldeanlagen repräsentiert.
16 mal musste der Löschzug 1 deswegen das Gerätehaus verlassen, erwähnenswert ist die Tatsache, dass es sich bei diesen 16 Alarmen 11 mal um einen Fehlalarm handelte.

Leider konnten wir im Jahr 2014 3 Menschen nicht mehr helfen, diese verstarben noch am Einsatzort.
Denen gegenüber stehen aber 14 Menschen die wir aus lebensbedrohlichen Zwangslagen retten konnten.

Abschließend sei erwähnt, dass die durchschnittliche Einsatzdauer bei 93 Minuten liegt, wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen Einsatzkräften, die freiwillig Ihre Zeit für die Sicherheit in unserer Stadt opfern.

 

  • BvsH
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  • Einsatzzeiten

Alles Neu!

Herzlich willkommen im neuen Gewand.

Mit dem Jahreswechsel 2014 - 2015 ging eine neue und aktuelle Version unserer Heimseite online.

Die jetztige Version löst somit, die seit 2003 betriebene "alte" Seite ab

Somit sind wir nicht nur optisch, sondern auch technisch wieder auf dem neusten Stand.

 

Wir schützen die Heimat, wir schützen das Land,
Vor Flammen, Feuer und loderndem Brand!
Wir schirmen dem Volke sein Hab und Gut,
Wir schützen und helfen mit Schweiße und Blut!

Ob früh oder spät, bei Tag und bei Nacht,
Wir stehen bereit, und halten euch Wacht!
Und alle für einen, ob reich ob arm,
Einer für alle, Arm in Arm.

Nach Ruhm und Ehre wohl keiner hier fragt,
Wir helfen der Heimat mit unsere Tat!
Dem höchsten zur Ehr, dem nächsten zur Wehr,
So dienen wir freudig, ein selbstloses Heer.

 

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